Tödlicher Unfall bei Neuruppin
: Elektroauto geht in Flammen auf, zwei Tote

Bei Neuruppin ist ein Elektroauto mit einem Straßenbaum kollidiert und in Flammen aufgegangen. Für die beiden Insassen kam jede Hilfe zu spät.
Von
Christian Bark,
Christian Guttmann
Krangen
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Bei Neuruppin ist ein Elektroauto gegen einen Straßenbaum gefahren und in Flammen aufgegangen. Die beiden Insassen starben im Feuer.

Bei Neuruppin ist ein Elektroauto gegen einen Straßenbaum gefahren und in Flammen aufgegangen. Die beiden Insassen starben im Feuer.

Christian Guttmann BrandenburgNews24
  • Bei Neuruppin prallte ein Elektro-SUV gegen einen Baum und brannte aus, zwei Menschen starben.
  • Der Notruf ging am Freitag gegen 19.30 Uhr ein – das Fahrzeug stand bei Eintreffen in Vollbrand.
  • Die Bergung war wegen eines entwurzelten Baums erschwert und dauerte bis in den späten Abend.
  • Identitäten und Geschlechter der Opfer sind unklar, rechtsmedizinische Untersuchungen folgen.
  • Ein Sachverständiger dokumentierte Spuren, das Wrack blieb wegen der Hochvoltbatterie über Nacht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein verheerender Verkehrsunfall hat am Freitagabend (18. September 2026) zwei Menschen das Leben gekostet. Auf der Verbindungsstraße zwischen den Ortschaften Krangen und Zermützel riss ein Elektro-SUV bei einer heftigen Kollision einen Alleebaum samt Wurzelwerk aus dem Boden und fing sofort Feuer.

Für die beiden Insassen kam jede Hilfe zu spät. Aufgrund von Sicherheitsrisiken durch die Hochvoltbatterie konnte die Bergung des Fahrzeugs erst am Samstagmorgen (19. September 2026) erfolgen.

Der Notruf war am Freitag gegen 19.30 Uhr bei der Neuruppiner Hauptwache und dem Löschzug Nordost eingegangen. Vor Ort bot sich den Helfern ein verheerendes Bild: Das Fahrzeug, nach vorläufiger Einschätzung ein SUV mit reinem Elektroantrieb, stand bereits lichterloh in Vollbrand. Die Einsatzkräfte brachten eine Hochdrucklöschanlage zum Einsatz, konnten jedoch nichts mehr für die eingeschlossenen Insassen tun.

Bergung der Toten bei Neuruppin dauerte über drei Stunden

Beide Personen verstarben noch an der Unfallstelle. Die Bergung der beiden Verstorbenen gestaltete sich dramatisch und verlangte den Feuerwehrleuten alles ab. Weil der entwurzelte Baum den Zugang zum Autowrack blockierte, musste der Stamm erst unter Einsatz von Motorsägen zersägt und beiseite geräumt werden.

Die Straße zwischen Krangen und Zermützel blieb bis Samstagmorgen gesperrt.

Die Straße zwischen Krangen und Zermützel blieb bis Samstagmorgen gesperrt.

Christian Guttmann BrandenburgNews24

Erst rund drei Stunden nach dem Notruf, gegen 22.30 Uhr, konnte der erste Leichnam aus dem Wrack befreit werden. Eine Viertelstunde später, gegen 22.45 Uhr, bargen die Kräfte schließlich das zweite Todesopfer. Ein beauftragtes Bestattungsunternehmen transportierte die Verstorbenen ab.

Wegen der massiven Brandeinwirkung und Zerstörung ließen sich vor Ort weder die Personalien noch die Geschlechter der Verunglückten feststellen. Rechtsmedizinische Untersuchungen sollen nun Klarheit bringen.

Landstraße nach tödlichem Unfall bei Neuruppin voll gesperrt

Zur Rekonstruktion des fatalen Unfallhergangs zog die Staatsanwaltschaft Neuruppin noch am Abend einen Sachverständigen der Dekra heran. Der Gutachter dokumentierte etwa eine Stunde lang Spuren und Bremswege auf dem Asphalt, bevor er seine Arbeit abschließen konnte. Parallel sicherte die Kriminalpolizei Beweismittel an der Einsatzstelle.

Das ausgebrannte Wrack verblieb über Nacht an der Landstraße. Da von der schwerbeschädigten Hochvoltbatterie erhebliche Gefahren ausgingen, musste das Fahrzeug von einem dafür ausgerüsteten Spezialunternehmen abtransportiert werden. Die Bergung erfolgte in den frühen Morgenstunden, bis dahin hielten Polizeikräfte an der gesicherten Unfallstelle Wache. Die Strecke zwischen Krangen und Zermützel war für die Dauer der Einsatzmaßnahmen voll gesperrt.