Unfall auf A24 bei Fehrbellin: Motorradfahrer stirbt nach Crash auf Autobahn

Der Fahrer eines dreirädrigen Motorrads ist bei einem Unfall auf der A24 bei Fehrbellin gestorben. Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Hamburg gesperrt werden.
Christian Guttmann- Auf der A24 bei Fehrbellin starb ein Motorradfahrer nach einem nächtlichen Unfall.
- Der Crash passierte gegen 2.40 Uhr zwischen Linum und Fehrbellin in Richtung Hamburg.
- Ein Pkw fuhr auf ein dreirädriges Leichtkraftrad auf – Ursache laut Polizei noch unklar.
- Der 73-Jährige erlitt tödliche Kopfverletzungen, eine 25-Jährige wurde leicht verletzt.
- Sperrung und Reinigung folgten – ab Kremmen war die Strecke gegen 9.30 Uhr wieder frei.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 24 ist am Samstagmorgen (27. Juni 2026) ein Mensch ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich gegen 2.40 Uhr zwischen Linum und Fehrbellin in Fahrtrichtung Hamburg. Nach aktuellen Informationen der Autobahnpolizei Walsleben kollidierte ein herannahender Pkw mit einem Leichtkraftrad.
Wie ein Polizeisprecher mitteilte, war ein 73-jähriger Deutscher mit einem dreirädrigen Leichtkraftrad, das Geschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern erreichen kann, auf der linken Fahrspur unterwegs gewesen. Ein von hinten herannahender 25-jähriger polnischer Fahrer übersah das Fahrzeug und fuhr mit seinem Pkw Renault auf dieses auf.
Warum er das Motorrad übersah, ist laut Polizei derzeit noch unklar. Ob das Leichtkraftrad zum Zeitpunkt des Unfalls möglicherweise schlecht beleuchtet war, ist aktuell Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Die Autobahn A24 in Richtung Hamburg musste nach dem Unfall bei Fehrbellin gesperrt und gereinigt werden.
Christian GuttmannDurch den massiven Aufprall wurde das Motorrad nach oben geschleudert, schlug mehrfach auf der Fahrbahn auf und kollidierte mit der Mittelschutzleitplanke. Im weiteren Verlauf wurde das Leichtkraftrad von einem zusätzlichen Fahrzeug getroffen, bevor es schließlich auf der Fahrbahn zum Liegen kam.
Motorradfahrer stirbt noch an Unfallstelle auf A24 bei Fehrbellin
Der 73-jährige Fahrer erlitt bei dem Unfall so schwere Kopfverletzungen, dass er noch am Unfallort verstarb. Die ebenfalls 25-jährige Beifahrerin des polnischen Pkws trug leichte Verletzungen davon und konnte das Krankenhaus nach einer ambulanten Behandlung bereits wieder verlassen.
Der Fahrer des auffahrenden Wagens wurde polizeilich vernommen. Da der Verdacht auf Alkoholkonsum bestand, ordneten die Beamten eine Blutentnahme an und erhoben eine Sicherheitsleistung. Alle in den schweren Unfall verwickelten Fahrzeuge wurden von den Behörden umgehend beschlagnahmt.
Das Trümmerfeld erstreckte sich über mehrere hundert Meter, da im Nachgang mindestens drei weitere Fahrzeuge in die unübersichtliche Unfallstelle hineinfuhren. Die Fahrbahn zwischen Linum und Fehrbellin musste aufwendig gereinigt werden.
A24 Richtung Hamburg ab Kremmen wieder vollständig frei
Der nachfolgende Verkehr wurde an der Anschlussstelle Kremmen abgeleitet und weiträumig über umliegende Dörfer wie Linum umgeleitet. Fahrzeuge, die unmittelbar an der Unfallstelle im Stau standen, wurden bereits um 6 Uhr morgens von der Polizei an der Unglücksstelle vorbeigeführt.
Zeitnah nach Abschluss der letzten Arbeiten wurde die Strecke auf der A24 ab Kremmen in Richtung Hamburg gegen 9.30 Uhr wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden. Am Samstag kam es auf der A24 laut Autobahnpolizei bei Neuruppin und Herzsprung zu weiteren leichten Auffahrunfällen. Diese hatten aber lediglich Blechschäden zur Folge.

