Nach dem Satzrückstand erhöhte Lindow vor allem den Druck im Aufschlag, dort war es im zweiten Satz vor allem Marcel Sandow, der mit einer kleinen Serie den Vorsprung auf 10:5 ausbaute. Weiterhin hatten die Gäste Probleme mit dem starken Blockspiel und konsequenten Angriffen, sodass der Sieg und die drei Punkte am Ende eines langen Spiels doch beim Gastgeber blieben.
Aufgrund körperlicher Beschwerden versuchte sich Zugang Raphael Döring erstmals auf der Zuspielposition, zusammen mit Tobias Stöckel im 4-2-System (zwei Zuspieler auf dem Feld, sodass immer drei Angreifer am Netz sind). Beide konnten ihre Angreifer oft in Szene setzen und waren selbst auch im Angriff eine Option mit Punktgarantie. Jedoch fehlte es teilweise noch in der Abstimmung auf der Zuspiel-Angriffs-Ebene zwischen Döring und seinen Außenangreifern, welche sich in den kommenden Spielen aber sicher stärken wird. ts
Lindow-Gransee II: Sandow, Schlaugk, Spiller, Stöckel, Schulz, Oestreich, Döring, Hagenbach
MSV Zossen: Diestel, Latte, Reichow, Schoknecht, Stoye, Koppetzki, Sommer, Dittmer, Richardt, Kaspar