Volleyball
: Fortuna Kyritz im Aufwind

Kyritzer Vereinschef spricht von einem kleinen Boom. Dagegen kann der SV Lindow-Gransee sein viertes Team kaum halten.
Von
Matthias Haack
Kyritz/Lindow
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  • neuspo_191215-Volleyball1 Volleyball Landesklasse VC Fortuna Kyritz mit Andy Maaß am Netz

    neuspo_191215-Volleyball1 Volleyball Landesklasse VC Fortuna Kyritz mit Andy Maaß am Netz

    Matthias Haack
  • neuspo_191214-Volleyball128 Volleyball Landesklasse SV Lindow-Gransee IV mit Alexander Faber

    neuspo_191214-Volleyball128 Volleyball Landesklasse SV Lindow-Gransee IV mit Alexander Faber

    Matthias Haack
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Es hapert im Training

„Mit dem Männerteam sind wir zufrieden“, so Jastrow zum Team, das in der Landesklasse den fünften Platz (von zehn) belegt. Es würde zu mehr reichen, "aber wir spielen zu selten in gleicher Besetzung“. 16 Spieler sind gemeldet, jedoch hapert es bei der Trainingsbeteiligung. Sehr erfreulich blickt Jastrow auf die Nachwuchsarbeit: „Insgesamt haben wir 150 Volleyballer  im Spielbetrieb, davon 45 Kinder.“ Das sei schon ein kleiner Boom in der westlichen Hochburg des Kreises.

Im östlichen Bereich Ostprignitz-Ruppins trügt das Halten einer vierten Vereinsmannschaft beim SV Lindow-Gransee etwas. Sie kämpft gegen den Abstieg aus der Landesklasse. Zuspieler Torsten Reschke sieht es realistisch: „Im Moment haben wir das Niveau nicht.“ Seine Mannschaft sei eben das Sprungbrett für die Talente, die an der Seite von Erfahrenen reifen sollen. Es ergibt sich eine Altersspanne über drei Generationen. Dass Lindow-Gransee zur neuen Serie erneut vier Mannschaften stellt, bezweifelt auch Torsten Spiller.

Zu den Routiniers gehören Torsten Reschke (49) und Stefan Bärwald (36) und auch schon Philipp Schramm mit 24 Jahren. Auf dieses Trio setzte am Sonnabend im Heimturnier Trainer Torsten Spiller. Ergänzt wurde das Team mit Jungs, die nach 1997 geboren wurden.

16-Jährige werden integriert

Alexander Faber ist sogar erst 16. Ihn zog Spiller bereits hoch aus den Junioren, obwohl er keine gemeinsame Trainingseinheit mit dem Männerteam vorzuweisen hat. Neu war im letzten Auftritt dieses Jahres auch die Spielkleidung. Petra Schläfke von der LVM-Versicherung hatte dafür gesorgt, dass Lindow IV in ganz frischem Grün und dunkel abgesetzten Ärmeln aufschlagen kann.

Auf Zuspiel und auch als Mittelblocker sammelte Debütant Alexander Faber Erfahrungen. Dafür änderte der Heimsechser nach der 0:3-Niederlage gegen Fortuna Kyritz sein System im zweiten Tagesduell und spielte sowohl mit Torsten Reschke als auch Alexander Faber auf Zuspiel. „Ich habe nicht soviel Sprungkraft, daher ist es schwierig für mich am Netz“, gestand der 1,86-Meter-Spieler. „Ich ziehe das Zuspiel vor. Insgesamt bin ich zufrieden. Beim nächsten Mal darf ich wieder dabei sein.“

Dem SC Potsdam IV unterlag Lindow IV zwar in drei Sätzen, doch im ersten und vor allem zweiten Abschnitt schnupperte der Gastgeber am Satzgewinn (20:25, 25:27, 17:25). Zudem sollte sich Richard Schirmer (16 Jahre) als Libero beweisen. Sonst ist er eher Zuspieler. Teammanager Torsten Reschke: „Uns fehlt zum einen die Abstimmung und zum anderen die Wucht.“

Aufstellungen im Ruppiner Derby der Landesklasse

Lindow IV: Stefan Bärwald, Torsten Reschke, Philipp Schramm, Alexander Faber, Albert Glaser, Richard Schirmer, Paul Wegener, Pascal Kleine

Fortuna Kyritz: Ben Bayreuther, Florian Breu, Maximilian Hacker, Mathias Heine, Andy Maaß, Patrick Schumann, Marc Speck, Nico Thiele, Martin Wiese