Volleyball: Lindow-Gransee empfängt Spitzenreiter

Kapitän mit dabei: Ole Schwerin fehlte bei der Hinspiel-Niederlage von Lindow-Gransee gegen die Chemie Volleys.
Matthias HaackDas war am ersten Spieltag im September. „Im Hinspiel kam aber auch dazu, dass Ole nicht dabei war“, erinnert Trainer Jan-Philipp Marks. Nun ist Kapitän und Zuspieler, gemeint ist Ole Schwerin, wieder dabei – sowie wie alle anderen Spieler auch. Darum glaubt der Coach, dass die Tagesform ganz wichtig wird. „Entscheidend wird sein, wie sich der Körper nach einer Woche Training fühlt.“ Lindow-Gransee hatte sich am 15. Dezember mit einem 3:0 in Delbrück (achter Sieg im elften Spiel) in die kurze Winterpause verabschiedet. Laut Marks sei die spielfreie Zeit ausreichend gewesen. „Abschalten muss keiner. Eine längere Pause wäre schlecht, weil der Körper dann ganz runterfährt und du bei Null beginnst.“
Wenngleich seine Schützlinge am Sonnabend nicht chancenlos seien, betont der Trainer der Grün-Weißen, dass auf der anderen Seite des Netzes Vollprofis stehen. „Bei Mitteldeutschland wurde über Weihnachten und den Jahreswechsel wahrscheinlich dreimal so viel wie bei uns trainiert. Darum werden sie fitter und eingespielter sein“, schätzt Marks ein.
Mit einem Sieg in drei oder vier Sätzen würde Lindow-Gransee den Rückstand auf den Titelträger der Vorsaison, der von 2007 bis 2016 in der ersten Bundesliga spielte, auf vier Punkte verkürzen. Gibt es noch Titelräume? „Rein theoretisch ist auch für uns noch etwas möglich. Dann müssen aber in den kommenden Wochen auch andere Teams für uns spielen und wir müssten alles gewinnen“, so Marks. (sz)
