Volleyball
: Spielbetrieb wird sofort eingestellt

Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat angesichts der aktuellen Entwicklungen im Umgang und zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus drastische Maßnahmen ergriffen.
Von
Gunnar Reblin
Neuruppin
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Ausgebremst: Für Spitzenreiter SV Lindow-Gransee und die Vereine der 2. Bundesliga ist die Saison vorzeitig beendet.

Matthias Haack

Betroffen davon sind auch die Vereine im Ruppiner Land und in Oberhavel, dazu zählen unter anderem der aktuelle Zweitliga–Spitzenreiter SV Lindow–Gransee wie auch die Drittliga–Damen des VSV Havel Oranienburg und das Regionalliga–Team des SV Lindow–Gransee.

Die Volleyball Bundesliga (VBL) hat beschlossen, die Hauptrunde der 1. Bundesliga der Frauen und Männer zu Ende zu spielen. Angesichts der aktuellen Entwicklungen im Umgang und zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus werden die noch ausstehenden fünf Partien bei den Frauen und elf Partien bei den Männern ohne Zuschauer ausgetragen.

Michael Evers, Präsident der Volleyball Bundesliga gab zu Protokoll: „Wir bedauern es natürlich sehr, dass das Coronavirus solch gewichtige Auswirkungen auf das öffentliche Leben und damit auch den Sport hat. Als Volleyball Bundesliga haben wir jedoch auch eine Verantwortung gegenüber unseren Spielerinnen und Spielern, den Trainerteams, Vereinsmitarbeitern und allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, deren Sicherheit und Gesundheit bestmöglich geschützt werden soll. Wir sind uns darüber bewusst, dass diese Entscheidung noch nicht absehbare wirtschaftliche Folgen für die Vereine und die Liga nach sich ziehen wird — dennoch war die nun getroffene Entscheidung für den Vorstand der Volleyball Bundesliga unter den derzeitigen Voraussetzungen alternativlos.“