"Da hat man anfangs gesehen, dass Bühl Respekt vor uns hatte", analysierte Trainer Jan-Philipp Marks. Sein Pendant Johan Verstappen: "Schlimmer kann es nicht losgehen: lange Anreise und dann in Rückstand, dazu in diesem Granseer Hexenkessel." Doch die Bühler Büffel drehten nach dem Rückstand auf und wiesen den kämpferisch erstklassigen Kontrahenten über zwei Sätze deutlich in die Bahn. Im vierten Satz jedoch schnupperte das Marks-Team an der zweiten Überraschung: Mit 23:22 führte Lindow-Gransee und hatte den Gast nah vor dem Tie-Break. "Die Erfahrung hat den Ausschlag gegeben", zeigte sich Verstappen froh, dass seine Mannschaft den heftig umkämpften Satz drehte und kurz darauf ihren ersten Matchball durchbrachte.
Johan Verstappen weiter: "Das war ein typisches Pokalspiel. Wer den kühleren Kopf hat, gewinnt. Der Gastgeber brachte ein Team aufs Parkett, das riesig gekämpft hat. Mein Respekt." Für Jan-Philipp Marks endete mit diesem Match eine Serie, wonach er in eigener Halle über eineinhalb Jahre mit seiner Mannschaft immer als Sieger vom Parkett gekommen war. Übermäßig traurig zeigte sich der Coach dennoch nicht. Denn mit dem Satzgewinn hatte Lindow-Gransee nach 27 Spielminuten schon sein ohnehin hoch gehängtes Tagesziel erreicht.