Volleyball: Zweitligist trennt sich vom Trainer

Nikola Poluga.
imago sportfotodienstJan-Philipp Markssoll befristet einspringen
Nikola Poluga war als Nachfolger von Jan-Philipp Marks vor einem Monat angekündigt worden. Er spielte beim Erstligisten Netzhoppers Bestensee und coachte in Berlin-Köpenick eine Frauenmannschaft in der dritten Liga. Der 33-Jährige wollte die Chance beim brandenburgischen Zweitligisten nutzen, um in seiner Trainerkarriere einen Schritt weiter zu kommen und den A-Schein abzulegen. Neuer Mann am sportlichen Ruder ist vermutlich der alte: Erfolgscoach Jan-Philipp Mark erklärte sich bereit, einzuspringen, wenn auch nicht mehr in der Intensität wie bislang. Schmidt: „Wir bekommen Unterstützung von allen Seiten und haben zum Glück erfahrene Spieler, die auch mal ein Training leiten können. Dennoch sind wir fieberhaft dabei, eine Lösung zu finden.“ Jan-Philipp Marks hatte aus beruflichem Grund schweren Herzens das Ehrenamt niederlegt. Er sorgte für die zweitbeste Platzierung des Vereins in seiner zehnjährigen Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga.
Ein Diagonaler und Zuspielerauf der Wunschliste
Auch bei den Spielern ist der Kader drei Wochen vor dem Start noch nicht auf dem angestrebten quantitativen Stand von zwölf Spielern: Ein Zuspieler und ein Diagonalangreifer sollen das Team in den nächsten Wochen ergänzen oder wie Dirk Schmidt es formuliert: „Wir sind zwar spielfähig, aber noch nicht rund.“ Die personellen Löcher nach dem Abschied von fünf Akteuren nach der fantastischen Saison (Platz zwei und zu Hause ungeschlagen) sind mit Ole Schwarmann (VC Olympia) sowie Pjotr Adamowicz (SV Warnemünde) teilweise gestopft. Ende August nimmt Lindow-Gransee an einem Dreierturnier in Braunschweig teil. Mit dabei ist Erstligist Giesen. maha
