Alkohol am Steuer in Kremmen: Betrunkene Frau demoliert während der Fahrt ihr Auto

Eine Autofahrerin pustet bei einer Verkehrskontrolle der Polizei in ein Alkohol-Atemmessgerät (Symbolbild). In Kremmen ergab sich dabei am 25. Oktober ein nicht alltäglicher Wert.
Jens Wolf/dpaMit Trunkenheitsfahrten werden in der Regel Männer auffällig. Ein Vorurteil? „Es kommt seltener vor, dass Frauen in Schlangenlinien unterwegs sind“, heißt es von der Polizeiinspektion Oberhavel. Diese hatte am 25. Oktober mit einer Frau zu tun, die stark alkoholisiert mit ihrem durch Kremmen fuhr – und Schäden hinterließ.
Die 1984 geborene Citroen-Fahrerin, die in der Innenstadt von Kremmen unterwegs war, fiel einer Zeugin in den frühen Nachmittagsstunden durch ihre unsichere Fahrweise auf.
So schildert die Polizei die Trunkenheitsfahrt
Melanie Stumpe, Kriminalhauptmeisterin bei der Polizeiinspektion Oberhavel, fasste das Geschehen am Donnerstag im Bericht zusammen. Danach geriet die alkoholisierte Frau mit ihrem Auto in mehreren Kurven auf die Gegenspur und fuhr auch auf geraden Streckenabschnitten in starken Schlangenlinien.
Auf Höhe des Marktplatzes kollidierte der Pkw immer wieder rechtsseitig mit dem Bordstein. Der vordere rechte Reifen sei so stark beschädigt worden, dass die Luft entwich.
Die Dame setzte die Fahrt trotzdem fort. Beim Linksabbiegen vom Schloßdamm auf die L170 kollidierte das Auto seitlich mit einem Straßenbaum, sodass unter anderem der rechte Außenspiegel beschädigt wurde. Kurz vor der Wohnanschrift kollidierte die Frau mit dem PKW dann noch mit einem Pflanzkübel aus Beton, welcher rechts neben der Fahrbahn stand. „Auch hier fuhr die Fahrzeugführerin weiter.“
Durch die eingesetzten Beamten wurde die Frau samt beschädigtem Pkw an ihrer Wohnanschrift angetroffen. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihr einen Wert von 2,7 Promille. Die Fahrzeugführerin erwarten mehrere Strafanzeigen. Der Führerschein wurde durch die Polizei einbehalten.


