Oranienburgs Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos) startet am Freitag, 30. November, einen Podcast. Alle zwei Wochen will er mit bekannten Oranienburgerinnen und Oranienburgern ins Gespräch kommen, teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit. Die Audiodateien könnenn auf der Stadtseite www.oranienburg.de und auf der Facebookseite der Stadt, sowie auf Spotify, Apple Podcast, Deezer und Amazon music/audible heruntergeladen werden. Der Titel des Podasts: „Appel und Oranje – A+O“.

Beitrag gegen Hass im Netz und Fake-News

Er habe sich Gedanken darüber gemacht, wie er mit den Oranienburgern trotz der Corona-Einschränkungen in Kontakt bleiben könne, erklärte Laesicke. „Wenn wir uns nur eingeschränkt bei Sportveranstaltungen, Volksfesten, kulturellen Veranstaltungen oder auf der Straße begegnen können, dann komme ich eben nach Hause in die Wohnzimmer der Oranienburgerinnen und Oranienburger.“ Er wolle damit auch einen persönlichen Beitrag gegen Hass im Netz und gegen Fake-News leisten.
Man könne in Podcasts gute Gespräche führen und mit den Hörern unkompliziert teilen. „So möchte ich die Aufmerksamkeit auf die vielen Oranienburger Persönlichkeiten lenken, die mich in irgendeiner Weise beeindruckt haben. Auch kann ich in einem Podcast tiefer auf Oranienburger Themen eingehen“, sagte Laesicke, ohne genauer auf die Inhalte der geplanten Gespräche einzugehen.

Zunächst 20 Folgen geplant

In der ersten Folge spricht Laesicke mit Viola Knerndel, der langjährigen Leiterin der Oranienburger Tafel, Bundesverdienstkreuzträgerin und Schiedsfrau. Das nächste Gespräch soll mit Rainer Grieger, dem Präsidenten der Hochschule der Polizei, stattfinden.
Etwa 20 Folgen sollen in den nächsten zwölf Monaten veröffentlicht werden. Auf Laesickes Gäste-Wunschliste würden mehr als 100 Oranienburger Persönlichkeiten stehen, teilte die Pressestelle der Stadt mit.

Youtube

Bisher wandte sich der Bürgermeister unregelmäßig mit Videobotschaften ans Volk. Dabei las er jeweils einen vorbereiteten Text, der neben der Kamera angebracht war, vor. Das letzte Video schickte Laesicke aus der selbstgewählten Quarantäne von zu Hause. Die Videobotschaften werde es auch weiterhin geben, sagte Stadtsprecher Ralph Kotsch.