Autobahn A111 in Berlin: Staugefahr – das müssen Pendler wissen

Blick in die Sicherheitszentrale der Autobahn GmbH, in der unter anderem auch der Tegel-Tunnel auf der A111 in Berlin überwacht wird. Diese Autobahn wird täglich von vielen Pendlern aus Oberhavel genutzt. Gerade Schichtarbeiter müssen sich bald auf Einschränkungen einstellen.
Ralph Brodel/Autobahn GmbH- A111 in Berlin wird wegen Wartungsarbeiten in der dritten Märzwoche 2025 teilweise gesperrt.
- Nächtliche Vollsperrungen: 17./18. März und 18./19. März von 21 Uhr bis 5 Uhr.
- Stadteinwärts gesperrt: Nacht 19./20. März, stadtauswärts: Nacht 20./21. März.
- Umleitungen über Hennigsdorf, Hohen Neuendorf und Glienicke empfohlen.
- A100 am Funkturm bis 14. März nachts gesperrt, Verkehrsbehinderungen möglich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die A111 ist eine der wichtigsten Autobahnen für motorisierte Pendler aus Hennigsdorf, Oranienburg oder Hohen Neuendorf, die in der Hauptstadt arbeiten.
Die automatische Zählstelle auf Höhe der Rastanlage „Stolper Heide“ registriert täglich fast 50.000 Fahrzeuge auf dem Weg von und nach Berlin. Im Berufsverkehr geht es meistens nur schleppend voran. Nun kündigt die Verkehrsinformationszentrale in Berlin bevorstehende Einschränkungen auf der A111 an.
Im Auftrag der Autobahn GmbH werden in der dritten Märzwoche (17. März bis 21. März 2025) Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an der A111 und in den Tunneln Flughafen Tegel (TFT), Tegel Ortskern (TTO), Forstamt Tegel (TFA) und Beyschlagsiedlung (TBS) durchgeführt.
Anschlussstellen für A111 in Berlin schon früher gesperrt
Dafür müssen bestimmte Abschnitte teilweise oder komplett gesperrt werden. Folgende nächtliche Sperrtermine für die A111 sind geplant:
- Vollsperrung: In den Nächten 17./18. März und 18./19. März in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr ist die A111 in beiden Fahrtrichtungen zwischen den Anschlussstellen Schulzendorfer Straße und Am Festplatz komplett gesperrt.
- Sperrung stadteinwärts: In der Nacht 19./20. März steht stadteinwärts zwischen 21 Uhr und 5 Uhr der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Schulzendorfer Straße und Am Festplatz nicht zur Verfügung
- Sperrung stadtauswärts: In der darauffolgenden Nacht ist die Gegenrichtung dran. In der Nacht 20./21. März wird die A111 stadtauswärts, also in Richtung Dreieck Oranienburg, in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr zwischen den Anschlussstellen Am Festplatz bis Schulzendorfer Straße gesperrt.
Umleitungen über Hennigsdorf oder Hohen Neuendorf und Glienicke
Die Verkehrsinformationszentrale weist darauf hin, dass dann auch alle Ein- und Ausfahrten zwischen den jeweiligen Anschlussstellen gesperrt sind. Aus organisatorischen Gründen wird bereits ab 20 Uhr mit den Absperrmaßnahmen der ersten Zufahrten begonnen. Gerade zu dieser Zeit bilden sich oft lange Staus an der letzten freien Ausfahrt.
Die Sperrung der A111 kann ab Stolpe weiträumig über Hohen Neuendorf und Glienicke über die B96 oder über Hennigsdorf und Spandau umfahren werden. Auf beiden Routen ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
In der Perspektive wird es nicht besser. Die Vorbereitung zur Grundsanierung der A111 zwischen Landesgrenze und Berliner Stadtring laufen auf Hochtouren. Frühester Baustart ist nach derzeitigen Plänen der Projektmanagementgesellschaft Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) das Jahr 2026. Die Arbeiten dauern mehrere Jahre.
Weiterhin Probleme auf der A100 am Funkturm
Die A100, der Berliner Stadtring, ist noch bis Samstagfrüh (14. März, 5 Uhr) am Funkturm nachts in Fahrtrichtung Wedding gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Halenseestraße und Spandauer Damm. Die Überfahrt von der A100 aus Richtung Neukölln zur A115 (Avus) bleibt befahrbar.
In diesem Bereich befindet sich die beschädigte Autobahn-Brücke. Deshalb fließt seit 6. März der Verkehr in Richtung Norden nur noch einspurig über die Ringbahnbrücke. Die Untersuchungen laufen noch. Vorerst bleibt die Einschränkung deshalb bestehen. Die Wartezeit vor der Einengung beträgt im Berufsverkehr bis zu einer Stunde.

