Autobahn A111 nach Berlin
: Aufatmen bei Pendlern – Baustelle gestrichen

Mit großer Sorge blicken motorisierte Pendler, die nach Berlin müssen, immer wieder auf den Baustellenplan für die A111. Doch jetzt gibt es wenigstens an einer Stelle vorerst Entwarnung.
Von
Jürgen Liebezeit
Hohen Neuendorf/Hennigsdorf
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Baustelle auf der Autobahn: ARCHIV - 18.07.2019, Sachsen, Borna: Ein Schild weist auf eine Baustelle auf einer Autobahn hin. (zu dpa: «Tunnelarbeiten: A60 in Mainz wird gesperrt») Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Eine Sperrung der Anschlussstelle Velten an der A111 sorgte für Frust bei Verkehrsteilnehmern. Weil auch noch eine Fahrspur in Richtung Berlin gesperrt werden musste, staute sich der Verkehr zurück bis zum Dreieck Oranienburg.

Jan Woitas/dpa
  • Sperrung der Anschlussstelle Velten auf A111 führte zu Staus bis Oranienburg.
  • 50.000 Fahrzeuge nutzen täglich die A111, Sperrungen verursachen erhebliche Verkehrsprobleme.
  • Geplante Sperrung der Anschlussstelle Hennigsdorf-Ost/Hohen Neuendorf wurde verschoben.
  • Gründe für Verschiebung der Bauarbeiten nicht angegeben.
  • Pendler aus Brandenburg können aufatmen, Baustelle vorerst gestrichen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die A111 ist ein stark frequentierter Berlin-Zubringer für Pendler aus dem Nordwesten Brandenburgs.  Fast 50.000 Fahrzeuge nutzen täglich die Autobahn.

Selbst kleinste Einschränkungen führen schnell zu erheblichen Problemen, wie kürzlich die einwöchige Sperrung der Anschlussstelle Velten/Hohenschöpping an der A111 zeigte.

Für den Verkehr stand zusätzlich tagsüber nur eine Spur in Richtung Berlin zur Verfügung. Schnell kam es im Berufsverkehr zum Stau.

Pendler befürchten vor der Landesgrenze Berlin eine Staufalle

Als das Autobahnamt in Stolpe kürzlich ankündigte, Anfang Mai die nächste Anschlussstelle an der A111 in Richtung Berlin für eine Woche zu sperren, befürchteten viele Pendler aus Hohen Neuendorf, Bergfelde, Hennigsdorf und Oberkrämer schon die nächste Staustelle.

Die Behörde wollte die Auf- und Abfahrt Hennigsdorf-Ost/Hohen Neuendorf in Fahrtrichtung Berlin sanieren. Es wären vom 5. bis 9. Mai weite und komplizierte Umwege in Kauf zu nehmen gewesen.

Doch nun schaltete die Niederlassung Nordost der Autobahn GmbH in Stolpe, die aktuell schwer beschäftigt ist mit der A100-Brückenbaustelle im Zentrum von Berlin, den Rückwärtsgang ein.

Ohne Angaben von Gründen wurde die entsprechende Verkehrsmitteilung zurückgenommen. „Der Beginn der Erhaltungsmaßnahme erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt und wird gesondert mitgeteilt“, heißt es in der Nachricht lapidar. Schriftliche Nachfragen zum Hintergrund dieser Entscheidung wurden nicht beantwortet.

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