Autobahn
: Damm bleibt als Lärmschutz für Leegebruch erhalten

Rampe zur A10 wird nicht mehr benötigt, aber auch nicht abgetragen. Bürgermeister Martin Rother (CDU) und der Landtagsabgeordnete Heiner Klemp (Bündnis 90/Die Grünen) erreichten Vermittlungserfolg.
Von
Klasu D. Grote
Leegebruch
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Martin Rother (CDU) und Heiner Klemp (Bündnis 90/Die Grünen) in Leegerbuch: Im Hintergrund ist der zum Teil gerodete Damm zu sehen.

Bündnis 90/Die Grünen

Der Erhalt sei der Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs– und -bau GmbH (DEGES) zu verdanken, sagte Klemp am Mittwoch. „Wir haben dazu mehrere sehr konstruktive Gespräche geführt.“ Der Damm ist wichtig, weil Leegebruch im Zuge des Autobahnausbaus als einzige Gemeinde keine Lärmschutzwände erhält. Doch auch dazu würden Gespräche geführt. Eventuell könne nachträglich Lärmschutz geschaffen werden, sagte Klemp.

Der Damm erhält für die Verbindung von Entwässerungsgräben Durchbrüche, die keinen Einfluss auf den Lärmschutz haben sollen. Die Gemeinde lässt aber prüfen, ob auf einen dritten Durchbruch verzichtet werden könnte. Rother sagte, „nach einem Gespräch mit Vertretern der DEGES und des Wasser– und Bodenverbands ,Schnelle Havel‘ in der vergangenen Woche sind wir sehr optimistisch, dass der Damm komplett stehen bleibt“. Die beiden Behörden hätten ihre Zustimmung signalisiert.

Über den grundsätzlichen Willen zum Erhalt der Rampe sei unter Vermittlung der Grünen bereits im Januar Einigkeit zwischen der Gemeinde und der DEGES erreicht worden, teilte das Büro von Heiner Klemp mit. Im Februar hätten Baumfällungen auf dem Damm in Leegebruch für Unruhe gesorgt und Befürchtungen geweckt, dass das Bauwerk demnächst abgetragen wird. Die sichtbare Rodung sei eine Vorbereitung für den Dammdurchbruch gewesen. Dieser gehe zurück auf einen mehr als 20 Jahre Planfeststellungsbeschluss, der darauf basierte, dass der Damm ohnehin abgerissen wird.