Autobahnsperrung A10 und A24
: Oberhavel droht Stauwochenende

Sowohl auf der A10 als auch auf der A24 müssen Kraftfahrer ab Freitagabend mit einer Vollsperrung von Teilabschnitten rechnen.
Von
Dirk Nierhaus
Oberhavel
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Das Autobahnkreuz Oranienburg bleibt von Freitagabend bis Montagfrüh gesperrt.

Ingo Pahl

Brückenbauarbeiten machen eine Vollsperrung der A 10 am Kreuz Oranienburg nötig. Wer in Richtung Dreieck Berlin–Pankow unterwegs ist, wird am Kreuz Oranienburg auf die A 111 bis zur Anschlussstelle Hennigsdorf umgeleitet. Dort besteht die Möglichkeit, zu wenden und auf der A 111 in umgekehrter Richtung bis zum Kreuz Oranienburg zu fahren, wo die Zufahrt zur A 10 in Richtung Dreieck Pankow offen ist. Wer von Pankow in Richtung Hamburg oder Rostock reist, wird am Kreuz Oranienburg auf die B 96 bis zur Abfahrt Oranienburg umgeleitet. Von dort geht es weiter über Germendorf und Schwante bis zur Anschlussstelle Oberkrämer, wo wieder auf die A 10 gefahren werden kann. In Richtung Berlin ist die Anschlussstelle gesperrt.

Zusätzlich werden von heute bis Montagmorgen die A 24 zwischen Neuruppin–Süd und Herzsprung sowie die A 114 zwischen Bucher Straße und Pasewalker Straße gesperrt. Die Autobahn 24 wird im Norden Brandenburgs ab Freitag, 22.00 Uhr, zu einem echten Nadelöhr. Für einen Brückenabriss wird die wichtigste Strecke zwischen Berlin und Hamburg, Schwerin sowie Rostock und der Ostsee bis Montag (5.00 Uhr) bei Neuruppin komplett gesperrt. Die Polizei rät zu sehr weiträumigen Umfahrungen. Bei einer ähnlichen A24–Sperrung vor zehn Tagen hatte es zwischen Wittstock und dem Kreuz Havelland in Brandenburg stundenlang verstopfte Straße und Staus bis zu fünf Stunden gegeben.

Polizeisprecherin Ariane Feierbach empfiehlt, umsichtig zu fahren. „Und fahren Sie möglichst nicht nach Navi, sondern nach den Umleitungsschildern.“ Autofahrer sollten grundsätzlich mehr Zeit einplanen.