Bahn in Brandenburg: Ausfälle bei RE5, RE6 und RB32 treffen Pendler

Der Regionalexpress 5 ist für Pendler und Touristen im Nordwesten Brandenburgs die wichtigste Linie. Der RE5 leidet allerdings unter Unpünktlichkeit und vor allem an Wochenende unter einem hohen Fahrgastaufkommen. Zudem werden immer wieder Ausfälle beklagt.
Matthias Koch/dpa- In Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin gibt es im September Einschränkungen bei RE5, RE6, RB32.
- RE5: teils Umleitungen bis 13. September, abends 17.–19. September enden Züge in Gesundbrunnen.
- Letztes Septemberwochenende fallen ab 21.40 Uhr Züge Oranienburg–Gesundbrunnen aus – Marathon.
- RE6: Ausfälle 10.–12. September Hennigsdorf–Charlottenburg, Ersatzverkehr bis Falkensee.
- RB32: 18. September 20 Uhr bis 28. September 5 Uhr kein Halt am BER, Umleitung via Schönefeld.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auch im September müssen Kunden der Regionalbahn in Nordwestbrandenburg (Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin) mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Betroffen sind diesen Monat erneut die Linien RE5, RE6, und RB32. Hier die Einzelheiten nach Angaben der jeweiligen Betreiber.
RE5 (Berlin-Rostock/Stralsund): Einige Züge dieser Linie werden noch bis zum 13. September von und nach Berlin-Lichtenberg umgeleitet. Die Halte zwischen Berlin-Gesundbrunnen und Berlin- Südkreuz entfallen. Vom 17. bis 19. September enden und starten die Züge abends ab 22 Uhr in Gesundbrunnen. Am letzten Septemberwochenende (26./27. September) fallen ab 21.40 Uhr Züge bis Betriebsschluss zwischen Oranienburg und Gesundbrunnen aus. An diesem Wochenende findet auch der Berlin-Marathon statt.
Die Deutsche Bahn erwartet im September auf dieser Linie vor allem an Wochenenden eine höhere Auslastung. Auf die Mitnahme von Fahrrädern soll im RE5 möglichst verzichtet werden. Die Deutsche Bahn rät, am Zielort auf Leihfahrräder umzusatteln.
Generalsanierung bringt neue Regionalbahn nach Hennigsdorf
RE6 (Perleberg-Neuruppin-Hennigsdorf-Berlin/Charlottenburg): Mehrere Züge dieser Linie fallen an unterschiedlichen Tagen im Zeitraum 10. bis 12. September zwischen Hennigsdorf und Berlin-Charlottenburg aus. Welche Verbindungen genau betroffen sind, geht aus dem Portal zu Störungen bei der Bahn nicht hervor. Immerhin wird dann ein Ersatzverkehr zwischen Hennigsdorf und Falkensee angeboten. Alternativ kann auch die Berliner S-Bahn genutzt werden. Weiter endet und startet am 14. September ab 20 Uhr bis Betriebsschluss der Prignitz-Express in Hennigsdorf und nicht in Berlin. Erneut fahren Busse nach Falkensee, von wo aus es mit der Regionalbahn in die Hauptstadt geht.
Im Oktober gibt es für Hennigsdorf vorübergehend eine neue Linie. Hintergrund sind die Sanierung der Stadtbahn in Berlin und die Generalsanierung zwischen Berlin-Spandau und Lehrte (bei Hannover). Deshalb muss der RE6 von und nach Berlin gestrichen werden. Er startet und beginnt vom 2. Oktober bis 12. Dezember dann in Hennigsdorf. Berufspendler, die in Berlin arbeiten, können aber als Alternative die Regionalbahn 21, die normalerweise im Stundentakt Potsdam über Wustermark mit Berlin-Gesundbrunnen verbindet, nutzen. Während der Bauarbeiten wird der Linienverlauf der RB21 wie folgt geändert: Priort – Golm – Potsdam – Berlin-Charlottenburg – Berlin-Spandau – Falkensee – Hennigsdorf. Es kommen Elektrotriebzüge mit circa 300 Sitzplätzen zum Einsatz.
Regionalbahn zum Flughafen hält nicht am Terminal
RB32 (Oranienburg - Berlin Ostkreuz - Flughafen BER - Ludwigsfelde): Der sogenannte Flughafenzubringer RB32 ist zehn Tage im September gar kein Airport-Shuttle. Denn die Linie fährt zwischen dem 18. September (20 Uhr) und dem 28. September (5 Uhr) den Flughafen BER gar nicht direkt an. Sie wird über Schönfeld umgeleitet. Von dort aus geht es mit der S-Bahn zum Terminal. Alternativ kann auch der Flughafenexpress (FEX) ab Berlin-Hauptbahnhof, wo der RE5 hält, genutzt werden.
Für die Linien RB12 (Berlin-Templin), RB20 (Oranienburg-Potsdam) und RB55 (Kremmen-Hennigsdorf lagen Anfang September noch keine Meldungen zu Einschränkungen in den nächsten drei Wochen vor.


