Baumängel: Stadt soll sich um marode Friedrichsthaler Chaussee kümmern

Dauer-Ärgernis: Das Regenwasser kann nicht ordnungsgemäß von der Friedrichsthaler Chaussee abfließen.
Friedhelm BrenneckeDas Regenwasser könne nicht ordnungsgemäß abfließen, die Sickermulden seien wirkungslos. Nicht sauber verfüllte baubedingte Querungen der Fahrbahn führten dazu, dass Fahrzeuge beim Drüberfahren einen ganz erheblichen Lärmpegel verursachten. Einige Hausbesitzer klagten sogar über Erschütterungen, die Gläser in den Schränken zum Wackeln bringen würden.
Frank Rzehaczek (CDU), stellvertretender Ortsvorsteher, trug dies im Bauausschuss vor und begründete damit den Antrag des Ortsbeirats. Der sieht vor, dass die Verwaltung die Kosten für die Instandsetzung der Straße bis Oktober ermitteln soll. Das fand Zustimmung.
Schon im Werksausschuss war die Friedrichsthaler Chaussee ein Thema. Dort hatten Jörg Roitsch (Grüne) und Olaf Kästner (Linke) auf die genannten Probleme hingewiesen und die Stadtwerke gebeten, zu klären, wer für die Beseitigung der Schwachstellen die Verantwortung trage. Sollten die Arbeiten nach dem Kanalbau nicht ordnungsgemäß ausgeführt worden sein, müsste der Entwässerungsbetrieb dafür gerade stehen. Ansonsten sei es Aufgabe der Stadt, sich über eine Verbesserung des Straßenzustandes Gedanken zu machen.
„Wir werden jedenfalls keine neue Straße bauen“, sagte Stadtwerke–Prokurist Ulrich Hofmann. Er gehe auch davon aus, dass die Nacharbeiten im Anschluss an den Kanalbau fachgerecht ausgeführt worden seien. Im Werksausschuss setzte sich indes die Meinung durch, das Ganze nochmals näher unter die Lupe zu nehmen. Stadtwerke–Geschäftsführer Alireza Assadi sicherte zu, dass die Stadtwerke, die Betriebsführer des Entwässerungsbetriebs sind, einen Vor–Ort–Termin mit Ortsvorsteher Jens Pamperin vereinbaren werden, um das Kapitel Baumängel ein für alle Mal zu klären.