Betrug in Zehdenick
: Seniorin fällt auf Betrüger rein – und verliert 200.000 Euro

Betrüger haben in Zehdenick dicke Beute machen können: Eine 65-jährige Frau verlor insgesamt 196.000 Euro. Wie konnte es dazu kommen?
Von
Burkhard Keeve
Zehdenick
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Cyberkriminalität: ARCHIV - 29.04.2020, Bayern, Ebing: Ein Mann sitzt am Rechner und tippt auf einer Tastatur. (zu dpa: «Mann überweist mehr als 100.000 Euro an Anlagebetrüger») Foto: Nicolas Armer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Cyberkriminalität: Eine Frau aus Zehdenick überweist fast 200.000 Euro Betrüger (Symbolfoto).

Nicolas Armer/dpa
  • 65-jährige Frau in Zehdenick verliert 196.000 Euro an Online-Betrüger.
  • Betrüger gaben sich als PayPal-Sicherheitsmitarbeiter aus.
  • Seit Oktober 2024 tätigte die Frau 24 Überweisungen.
  • Die Polizeiinspektion Oranienburg ermittelt nun.
  • Emotional: Frau wurde mehrfach telefonisch getäuscht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine 65-jährige Frau hat in Zehdenick (Kreis Oberhavel) fast 200.000 Euro an Online-Betrüger verloren. Das teilt die Polizeiinspektion Oranienburg am Sonntag, 12. Januar, mit. Kriminellen gaukelten ihr vor, ihr Konto sei gehackt worden.

Seit Oktober 2024 überwies die Frau 24 Mal Geld, sodass ihr am Ende ein Schaden von 196.000 Euro entstand, wie die Polizei mitteilte. Am Telefon hatte sich ein Betrüger als Sicherheitsmitarbeiter eines Online-Zahlungssystems (PayPal-Security) ausgegeben und die Frau mehrmals kontaktiert.

65-Jährige aus Zehdenick wird Opfer von Betrug

Um die vermeintlichen Täter zu fassen, wurde die 65-Jährige dann immer wieder von den angeblichen Sicherheitsmitarbeitern gebeten, die Geldüberweisungen vorzunehmen. Diesen Forderungen kam die Dame nach. Am Freitag habe sich die Frau dann schließlich bei der Polizei gemeldet. Die Kriminalpolizei ermittelt.