Bombe bei Oranienburg: Evakuierung von 2500 Menschen, Termin und Sperrkreis

Im Wald zwischen Oranienburg und Hohen Neuendorf kommt es erneut zu einer Bombenentschärfung. Unter anderem wurden zwei 250-Kilo-Bomben, wie hier in Oranienburg vor einigen Jahren, gefunden.
Marco Winkler- Bombenentschärfung im Wald bei Hohen Neuendorf und Oranienburg: zwei 250-Kilo-Bomben.
- Termin ist Mittwoch, 3. Juni, von 8 bis 16 Uhr – Verzögerungen sind möglich.
- Sperrkreis mit 1200 Metern Radius. Etwa 2500 Menschen müssen evakuieren.
- S-Bahnhof Borgsdorf liegt im Sperrgebiet. Bahnen halten während der Arbeiten nicht.
- Stadthalle Hohen Neuendorf dient als Anlaufstelle. Shuttle und Bürgertelefon werden organisiert.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Im Waldgebiet in Hohen Neuendorf muss erneut Kriegsmunition aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Es ist die vierte Sprengung in diesem Jahr. Zahlreiche Menschen müssen ihre Häuser verlassen. Auch Pflanzen-Kölle, eine Kita und die Stadt Oranienburg sind betroffen.
Die Kampfmittelbeseitigung ist für Mittwoch, 3. Juni, von 8 bis 16 Uhr vorgesehen, teilte die Stadt Hohen Neuendorf am Freitag, 8. Mai, mit. „Einsatzbedingt kann sich das Ende der Maßnahme verzögern“, heißt es.
Unter anderem müssen zwei 250-Kilogramm-Weltkriegsbomben gesprengt werden. Dafür wird ein Sperrkreis eingerichtet. Er umfasst einen Radius von 1200 Metern und ist damit größer als beim letzten Mal.
Im Sperrkreis leben 2500 Menschen – Evakuierung am 3. Juni
Im Sperrkreis wohnen rund 2500 Menschen. Sie alle müssen am Tag der Entschärfung ihre Häuser verlassen. Ebenfalls im Evakuierungsbereich liegt Pflanzen-Kölle sowie die Kita Krümelkiste. Straßen, unter anderem die Kreuzung Berliner Chaussee mit der Chausseestraße, werden gesperrt.
Welche Adressen genau betroffen sind, ist auf der Stadtseite ebenfalls hinterlegt. Betroffene Menschen würden zudem bis zum 22. Mai 2026 ein gesondertes Schreiben per Einwurf erhalten, teilt die Stadt mit.
Ebenfalls im Sperrgebiet liegt der S-Bahnhof Borgsdorf. Das heißt: Wenn sich der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) an die Arbeit macht, fahren keine Bahnen mehr auf der Strecke.
Die Stadt richtet für die Dauer der Sprengung eine Anlaufstelle in der Stadthalle Hohen Neuendorf (Am Rathaus 1, 16540 Hohen Neuendorf) ein. Betroffene, die nicht woanders unterkommen, können diese aufsuchen. „Dort wird es Sitzmöglichkeiten und sanitäre Anlagen geben. Die Mitnahme von Haustieren in die zentrale Anlaufstelle ist nicht gestattet“, heißt es.
Ein Bus-Shuttle wird eingerichtet. Haltestellen sowie Abfahrtszeiten sollen noch bekannt gegeben werden. Mobilitätseingeschränkte Personen, die im Sperrkreis wohnen und einen Transport zur zentralen Anlaufstelle benötigen, wenden sich an soziales@hohen-neuendorf.de oder per Telefon an 03303 528254 oder 03303 528175. Ab dem 27. Mai richtet die Stadtverwaltung zudem ein Bürgertelefon für Betroffene ein.

