Bombendrohung an Schule: Gesamtschule in Birkenwerder Ziel einer Droh-Mail

Das Foyer der Regine-Hildebrandt-Gesamtschule in Birkenwerder ist in den Pausen ein beliebter Treffpunkt. Es wird auch für Gruppenarbeit genutzt. Jetzt ging eine Bombendrohung ein. Das ist bekannt. (Archivfoto)
Jürgen Liebezeit- Die Regine-Hildebrand-Gesamtschule in Birkenwerder erhielt eine Bombendrohung per E-Mail.
- Polizei und Schulleitung bestätigten den Eingang der Droh-Mail am 11. März.
- Eine Evakuierung der Schule wurde nicht durchgeführt; keine akute Bedrohung erkannt.
- Bombendrohungen sind in Brandenburgs Schulen häufig, 28 Vorfälle im letzten Jahr.
- Polizei nimmt solche Vorfälle ernst und ermittelt in alle Richtungen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Erneut hat eine Schule in Brandenburg per E-Mail eine Bombendrohung erhalten. Betroffen ist dieses Mal die Regine-Hildebrandt-Gesamtschule in Birkenwerder. Die Polizei und die Schulleitung bestätigten den Eingang einer entsprechenden Mail.
Der Fall ereignete sich am Dienstag (11. März). „Wir sind um 9.15 Uhr informiert worden“, teilte Joachim Lemmel, Sprecher der Polizeidirektion Nord in Neuruppin, auf Nachfrage mit.
Bombendrohung: Polizei ermittelt in Birkenwerder
Die Polizei fuhr sofort mit zwei Einsatzfahrzeugen in die Hubertusstraße nach Birkenwerder. „Allerdings gab es schon beim Lesen der anonymen Nachricht Zweifel an der Glaubwürdigkeit“, sagte Lemmel. Es habe merkwürdige Formulierungen gegeben.
Die Einsatzkräfte vor Ort, darunter der zuständige Revierpolizist, hätten keine akute Bedrohungslage erkannt. Deshalb sei auch auf eine Evakuierung der Schule verzichtet worden.
„Eine Gefahr für die Schülerinnen und Schüler sowie für das Kollegium und andere Mitarbeiter der Schule bestand nach erster Einschätzung nicht“, so Lemmel. Kurz nach Mittag war der Einsatz beendet. Der Unterricht war laut Polizei und Schulleitung nicht beeinträchtigt.
Häufige Bombendrohungen in Brandenburgs Schulen
Ob es sich um einen üblen Scherz handel, ist unklar. Es wird in alle Richtungen ermittelt. „Wir nehmen solche Vorfälle nie auf die leichte Schulter“, betonte der Polizeisprecher.
Bedrohungen dieser Art kommen in Brandenburg immer wieder vor. Im vergangenen Jahr gab es Ende November gleich zwölf Vorfälle, im September waren es sogar 16. Betroffen waren laut Pressestelle des Polizeipräsidiums in Potsdam Schulen in Schönefeld, Brandenburg an der Havel, Potsdam, Kleinmachnow, Großbeeren, Kloster Lehnin, Rathenow, Rheinsberg, Templin, Werder, Hennigsdorf, Ziesar und Bernau.

