Brand in Leegebruch: Familie nach Feuer obdachlos – Brandursache gibt Rätsel auf

Unbewohnbar: Die ausgebrannten Gebäude an der Birkenallee in Leegebruch sind derzeit nicht mehr benutzbar. In den benachbarten Reihenhäusern kam es zu einem Brand. Jetzt wird die Ursache ermittelt.
Jürgen Liebezeit- Brand in Leegebruch: Familie obdachlos, Ursache unklar.
- Feuer zerstörte zwei Reihenhäuser, Schadenshöhe mindestens 120.000 Euro.
- Evakuierung durch Feuerwehr, alle Bewohner unverletzt gerettet.
- Ermittlungen zur Brandursache laufen, Ergebnisse nach Ostern erwartet.
- Trockenheit und Rauchentwicklung sorgten für zusätzliche Sorgen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Leegebruch sind die Einwohner entsetzt über das Ausmaß der Brandkatastrophe in der Birkenallee, gleichzeitig aber erleichtert, dass Menschen aus den Häusern nicht zu Schaden gekommen sind.
Die Polizei hat inzwischen die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die gestaltet sich komplizierter, als zunächst gedacht.
Das Feuer im Dachstuhl eines Reihenhauses an der Birkenallee ist am Dienstag (15. April) kurz vor vier Uhr von einer Passantin entdeckt worden. Sie alarmierte umgehend die Rettungskräfte. Das Feuer hatte sich bereits bis ins benachbarte Gebäude ausgebreitet.
Familie mit Hund vor den Flammen in Leegebruch gerettet
Die eingesetzten Kräfte evakuierten die Wohnhäuser. Eine Haustür musste durch die Feuerwehr gewaltsam geöffnet werden, um schlafende Bewohner aus dem Inneren zu retten, da diese auf Klopfen und Klingeln nicht reagiert hatten. Die vier Menschen, darunter ein Kind, und ein Hund blieben unverletzt.

Großeinsatz in der Birkenallee in Leegebruch: Die Feuerwehr war mit rund 40 Kräften vor Ort.
P. NeumannExperten der Kriminalpolizei waren bereits vor Ort und haben die beiden betroffenen Gebäude untersucht. Noch sind sie aber nicht richtig fündig geworden. „Die entdeckten Spuren müssen noch genauer analysiert werden“, teilte Christin Sorban, Sprecherin der Polizeidirektion Nord in Neuruppin, am Mittwoch (16. April) mit. Das Schadensbild lasse keine schnelle Schlussfolgerung zu. Sie rechnet erst nach Ostern mit einer Aussage zur Ursache. Erste Spekulationen, dass an der hinteren Hauswand Gebüsch in Brand geraten sein könnte, wollte die Polizei weder dementieren noch bestätigten.
Schadenshöhe in Leegebruch schon wieder gestiegen
Unterdessen ist die Höhe des entstandenen Sachschadens angehoben worden. Die Polizei geht jetzt von mindestens 120.000 Euro aus. Kurz nach den Löscharbeiten war noch von 50.000 Euro, später dann von 100.000 Euro Schadenshöhe die Rede.
Die ausgebrannten Gebäude sind laut Polizei nicht mehr bewohnbar.
Der Brand war am Dienstagmorgen gegen 6.30 Uhr gelöscht. Die Feuerwehren aus Leegebruch, Velten, Germendorf und Oranienburg waren im Einsatz, der sich schwierig gestaltete. Um an alle Glutnester heranzukommen, musste die Dachhaut abgenommen werden. Weil es zu heftigen Rauchentwicklungen kam, wurde die Bevölkerung auch über Warn-Apps informiert.
Die beiden Brandhäuser waren am Tag nach dem Großeinsatz bei Passanten immer wieder ein Thema. Ein früherer Feuerwehrmann kam mit dem Rad vorbei, um sich das Schadensbild genau anzusehen.
Aktuelle Trockenheit in Leegebruch sorgte für Angst
Sonja Mielke aus der Nachbarschaft war sogar nachts Augenzeugin der Katastrophe. Sie konnte die Löscharbeiten aus ihrem Dachfenster beobachten. Die Leegebrucherin, die die Arbeit der Einsatzkräfte ausdrücklich lobt, hatte zeitweise Angst, dass Funken weitere Häuser und trockene Bäume entzünden könnten. Das ist aber nicht passiert.
Die betroffenen Bewohner, für die es bereits erste Hilfsanfragen gibt, sollen zunächst bei Familienangehörigen untergekommen sein, heißt es in der Nachbarschaft.

