Brand in Oranienburg
: Feuerwehr rettet Mann, der in seiner Wohnung bleiben will

In Oranienburg musste die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand in der Kitzbüheler Straße ausrücken. Brisant: Der Bewohner wollte die Wohnung zunächst nicht verlassen. Die Ursache wird geprüft.
Von
Jürgen Liebezeit
Oranienburg
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Großeinsatz in Oranienburg: Die Löschzüge aus Oranienburg-Innenstadt, Lehnitz und Germendorf waren am Dienstagvormittag (21. April 2026) in der Kitzbüheler Straße im Einsatz. Dort gab es in einer Wohnung, in der ein Mann sich aufhielt, einen Brand.

Großeinsatz in Oranienburg: Die Berufsfeuerwehr der Stadt sowie Löschzüge aus Oranienburg-Innenstadt, Lehnitz und Germendorf waren in der Kitzbüheler Straße im Einsatz. Dort brannte es in einer Wohnung, in der sich ein Mann aufhielt. Bei der Rettung gab es aber Probleme.

P.Neumann
  • In Oranienburg brannte eine Wohnung in der Kitzbüheler Straße – Rauch war deutlich sichtbar.
  • Ein Mann befand sich darin und wollte zuerst nicht heraus, die Feuerwehr rettete ihn.
  • Der Bewohner erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und kam ins Krankenhaus.
  • Laut Polizei steht fahrlässige Brandstiftung im Raum: heiße Asche im Mülleimer.
  • Rund 26 Einsatzkräfte waren vor Ort, die Brandursache wird weiter ermittelt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Einen ungewöhnlichen Rettungseinsatz gab es am Dienstag (21. April) in Oranienburg. Gegen 10.30 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Kitzbüheler Straße aus.

„Wir sind hier in der Kitzbüheler Straße zu einem Wohnungsbrand alarmiert worden. Rauch war augenscheinlich über dem Balkon sichtbar, zudem wurde noch eine Person in der Wohnung vermutet“, schilderte Einsatzleiter Sascha Gellert von der Feuerwehr Oranienburg die Lage vor Ort.

Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die Meldung. Deutlich sichtbar trat Rauch aus einer Wohnung im dritten Obergeschoss aus. Umgehend leitete die Feuerwehr die Menschenrettung und Brandbekämpfung ein. Ein Trupp ging unter Atemschutz über das Treppenhaus zur Erkundung und Brandbekämpfung vor.

Bewohner wird gegen seinen Willen gerettet und kommt in Klinik

Parallel dazu bauten weitere Einsatzkräfte eine Belüftung auf und stellten einen Sicherheitstrupp bereit. Die Wohnungstür stand zu diesem Zeitpunkt bereits offen, jedoch verweigerte laut Rettungskräften die betroffene Person zunächst das Verlassen der Wohnung. Gründe dafür sind nicht bekannt.

„Die Person wollte nicht herauskommen. Sie musste schließlich durch den Angriffstrupp aus der leicht verrauchten Wohnung gerettet werden“, so Gellert weiter.

Mehrere Krankenwagen wurden alarmiert, als am Dienstagvormittag (21. April) die Meldung von einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Kietzbüheler Straße in Oranienburg kam.

Mehrere Krankenwagen wurden alarmiert, als die Meldung von einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Kietzbüheler Straße in Oranienburg kam.

P. Neumann

Der Bewohner erlitt nach ersten Erkenntnissen eine leichte Rauchgasvergiftung. Er wurde durch den Rettungsdienst vor Ort behandelt und anschließend zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.

Nach ersten Informationen der Polizei wurde gegen den 69-jährigen Bewohner eine Anzeige wegen fahrlässiger Brandstiftung aufgenommen. Demnach soll er heiße Asche in einem Mülleimer entsorgt haben, was mutmaßlich den Brand ausgelöst hat.

Insgesamt waren rund 26 Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache sowie der Ortsfeuerwehren Innenstadt, Lehnitz und Germendorf im Einsatz. Zur genauen Brandursache dauern die Ermittlungen an.