Oranienburgs Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos) ist zum stellvertretenden Vorsitzenden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Berlin und Brandenburg und zum Repräsentanten für Brandenburg gewählt worden. Mit der Wahl von Alexander Laesicke werde nun sein Engagement für die Vertiefung der deutsch-israelischen Beziehungen gewürdigt, teilte die Stadtverwaltung in Oranienburg am Freitag mit.

Mit dem Fahrrad nach Yad Vashem

Laesicke engagiert sich seit Jahren für die deutsch-israelischen Beziehungen. 2004 war er von Oranienburg aus mit dem Fahrrad nach Jerusalem gefahren, um einen Stein aus dem ehemaligen Konzentrationslager Sachsenhausen in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem niederzulegen.

Städtepartnerschaft mit Kfar Jona

Auf die Anregung des Bürgermeisters brachten die Stadtverordneten im vergangenen Jahr eine Partnerschaft Oranienburgs mit der israelischen Stadt Kfar Jona auf den Weg. Eine Delegation reiste im Febuar dieses Jahr zu einem ersten Besuch nach Israel. Der Gegenbesuch in Oranienburg zur Vertragsunterzeichnung musste wegen der Corona-Pandemie zunächst verschoben werden.

Deutsch-Israelische Gesellschaft


Die DIG ist 1966 in Bonn von Vertretern aus Politik, Kirchen und Gewerkschaften ins Leben gerufen worden.

Vorrangige Aufgabe des Vereins ist es, die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel in allen Fragen des öffentlichen und kulturellen Lebens zu vertiefen. Die Gesellschaft dient der Förderung internationaler Verbundenheit, der Toleranz und der Verständigung der Völker, insbesondere im Nahen Osten. Zur Erreichung dieser übergeordneten Ziele dient die Gesellschaft darüber hinaus der Förderung von Kunst und Kultur sowie der Erziehung und Bildung.