Auch die als Ersatz für den Weihnachtsmarkt geplanten Winterträume im Schlosspark fällt aus. Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos) teilte den Stadtverordneten mit, dass diese Entscheidung mit Blick auf die aktuelle Entwicklung der Corona-Fallzahlen am Montag gefallen sei.

Maximal 1000 Besucher sollten gleichzeitig im Park

Wie berichtet, hatten die Stadt und die Tourismus- und Kulturgesellschaft TKO den am zweiten Adventswochenende geplanten Weihnachtsgans-Auguste-Markt wegen der Pandemie bereits abgesagt. Alternativ sollte die Veranstaltung „Winterträume im Advent – Lichtkunst und Kulinarik im Schlosspark“ stattfinden. Dort seien Besucher auf dem weitläufigen Gelände besser zu kanalisieren. Maximal 1000 Besucher sollten gleichzeitig in den Park.
Inzwischen seien aber maximal 250 Besucher für öffentliche Veranstaltungen zugelassen. „Wir wissen nicht, ob die Zahl zugelassener Besucher im Dezember nicht noch geringer sein wird“, sagte Sozialdezernentin Stefanie Rose. Der Aufwand für die „Winterträume“ sei aber für eine kleine Besucherzahl zu groß.

Warum darf der Herbstrummel stattfinden?

Warum im Gegensatz zur Absage dieser und anderer Veranstaltungen derzeit der Herbstrummel auf dem Schlossplatz stattfinden könne, wollte Björn Lüttmann (SPD) wissen. Die Fläche werde zwar von der Stadt an die Veranstalter vermietet, antwortete Stefanie Rose. Die Genehmigung habe die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt erteilt.
Zur Sprache kam auch ein geplanter Weihnachtsmarkt auf dem Gelände der Turm-Erlebniscity. Dort gebe es ebenfalls einen Fremdveranstalter, der die Festwiese gemietet habe.