: Büdnerhaus Bergfelde soll aus der Ruine auferstehen
Das Büdnerhaus ist das älteste erhaltene Haus in Bergfelde – böse Zungen sagen, es sei gar nicht erhalten. Ein Denkmal in schlechtem Zustand ist es jedenfalls. Das soll sich ändern.
Das Büdnerhaus in Bergfelde ist ein traufständiges Mittelflurhaus, das heißt, der Giebel steht quer zur Straße. Eigentümer Joachim Faitsch will den Bau bis Mitte 2023 saniert und bezugsfertig restauriert haben. Für diejenigen, die wissen wollen, wie es in bewohnbarem Zustand aussah, hat er eine Postkarte ausfindig gemacht.
Heike Weißapfel
Geplant hat der Fachmann selbst. Die originale Substanz des Gebäudes ist ebenso verzeichnet, wie die Schadstellen aufgelistet sind.
Heike Weißapfel
Hilfe zur Selbsthilfe: Einen Fördermittelbescheid über etwa 24.000 Euro bekam Joachim Faitsch (rechts) von Landrat Ludger Weskamp überreicht. Auch Baudezernent Egmont Hamelow und der zuständige Mitarbeiter für Denkmalschutz, Martin Petsch (links) erklärten die alte Bausubstanz für erhaltenswert.
Heike Weißapfel
Freut sich auf seinen künftigen Zweitwohnsitz oder das vermietbare Ferienobjekt: Joachim Faitsch.
Heike Weißapfel
Den Gründerzeit-Bauten fielen oft die Gebäude zum Opfer, die vorher dort standen. Hier existiert beides nebeneinander. Die Scheune wurde um 1880 errichtet.