DLRG
: Lebensretter suchen neues Zuhause

Die DLRG-Ortsgruppe Oranienburg benötigt mehr Platz und modernere Räume für die Ausbildung und Seminare. Eigener Neubau wird bevorzugt.
Von
Klaus Grote
Oranienburg
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Brauchen mehr Platz für die Lebensretter und ihr Einsatzmaterial: Danny Jahn und Kathleen Pieper von der DLRG-Ortsgruppe Oranienburg sind auf Grundstückssuche in der Kreisstadt.

Klaus D. Grote

Der Verein ist im Gespräch mit der Stadt- und der Kreisverwaltung. „Wir haben schon viele geeignete Grundstücke entdeckt“, sagt Kathleen Pieper, die sich ehrenamtlich um die Rettungsschwimmerausbildung und Verwaltungsaufgaben der DLRG kümmert. Oft sei aber schwer herauszufinden, wer überhaupt Grundstückseigentümer ist. Für die alte Polizeiwache an der Lehnitzstraße habe man sich ebenfalls interessiert. Darum hat sich auch die Stadt beim Finanzministerium beworben, um eine weitere Kita in der Innenstadt unterbringen zu können. Eine Entscheidung in Potsdam stehe aber noch aus, sagt Heidrun Gassan von der Liegenschaftsverwaltung.

Die DLRG-Ortsgruppe mit 230 Mitgliedern wird ehrenamtlich geführt und aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und der Kostenerstattung bei Einsätzen finanziert. So überwacht die DLRG in diesem Jahr wieder das Drachenbootrennen zum Stadtfest ab 14. Juni. „Wir würden auch gerne Erste-Hilfe-Seminare für Fahranfänger oder Lehrer anbieten. Doch unser Seminarraum erreicht die dafür geforderte Mindestgröße von 50 Quadratmetern nicht“, sagt Kathleen Pieper. Mehr Platz benötige man auch für das Einsatzmaterial: von der Rettungsboje über Seile, Schwimmflossen bis zur Bekleidung. Das alles stapelt sich in einem engen Raum. Dringend notwendig sei aber vor allem eine Halle für das Einsatzboot und das Fahrzeug.