Auch im vergangenen Jahr ist die Zahl der Einwohner im Löwenberger Land nicht geschrumpft, sondern um 71 auf 8479 angewachsen. Das teilte am Mittwochabend Bürgermeister Bernd-Christian Schneck (SPD) den Mitgliedern der Gemeindevertretungen mit. Der Zuwachs geht vor allem auf Nassenheide zurück. Dort wurde viel gebaut und die Gemeinde wuchs innerhalb eines Jahres um 97 auf 1838 an. Selbst Grüneberg, sonst durch den „Schuldenberg“ in den vergangenen Jahren immer im Plus, ist 2020 ins Minus geraten und die Zuzüge (65) und Geburten (3) konnten die Wegzüge (62) und Sterbefälle (13) nicht mehr kompensieren. Grüneberg hatte Ende 2020 genau 1335 Einwohner, sechs weniger als im Vorjahresvergleich.

Prognosen laufen ins Leere

„Alle Prognosen sind ins Leere gelaufen“, sagte Schneck, der sich über die gute Einwohnerentwicklung im Löwenberger Land freut. Beim Blick in die Fünf-Jahres-Statistik schneidet die Region gut ab. Insgesamt 389 Menschen leben aktuell mehr hier als Ende 2015. Nassenheide und Grüneberg stechen dabei wieder besonders hervor. Nassenheide gewann in den vergangenen fünf Jahren 273 und Grüneberg 147 Einwohner hinzu. Sonst halten sich die Ausschläge nach oben und unten in Grenzen.

Zahlen aus den Ortsteilen

Im Einzelnen hier der Vergleich 2019/2020 in den Ortsteilen: Fal, kenthal 610 (minus 3); Glambeck 112 (minus 8); Grieben 501 (plus 2); Großmutz 216 (minus 7); Grüneberg 1135 (minus 6); Gutengermendorf 254 (minus 4); Häsen 253 (ausgeglichen); Hoppenrade 165 (plus 7); Klevsche Häuser 50 (minus 3); Liebenberg 203 (minus 6); Linde 213 (plus 14); Löwenberg 1266 (minus 4); Neuhäsen 59 (minus 3); Neulöwenberg 336 (minus 2); Teschendorf 829 (plus 13); Neuendorf 239 (minus 16) und Nassenheide 1838 (plus 97).