Jetzt gehört es den Einwohnerinnen und Einwohnern von Hohen Neuendorf ganz offiziell: Festlich ist am Sonntag mit Hunderten von Gästen die Einweihung des neuen Rathaus-Ensembles begangen worden. In einer ökumenischen Andacht segneten der evangelische Pfarrer Volker Dithmar und der katholische Diakon Thomas Greiner das Rathaus als eines, das fest auf Fels gebaut sein möge.

Zwei Bürgermeister durchschneiden das Band

Bis das Rathaus-Ensemble für alle Fachbereiche der stetig wachsenden Stadt genug Platz bietet, hat es Jahrzehnte gedauert. Deshalb durchschnitten auch gleich zwei Bürgermeister das symbolische Band: Ex-Bürgermeister Klaus-Dieter Hartung (Linke) und der amtierende Stadtchef Steffen Apelt (CDU). Auch Monika Mittelstädt (CDU)  als Vorvorgängerin hätte eine Schere in die Hand nehmen sollen, aber sie war nicht anwesend.
„Wir möchten, dass Sie einen Einblick ins Rathaus und in die Arbeit der Verwaltung bekommen“, lud Steffen Apelt ein. „Schauen Sie nur: Hier sind weder goldene Wasserhähne noch goldene Türklinken.“

Viel Kultur und ein bisschen Politik

Nach dem Open-Air-Kino vor wenigen Wochen war es das zweite große Ereignis, das die Stadt mit einem detaillierten Hygienekonzept veranstalten konnte. Den ganzen Tag wurde auf dem Vorplatz mit Livemusik und kulturellen Darbietungen gefeiert. Alle Fraktionen der Stadtverordneten waren mit Ständen sowie beim Polittalk auf der Bühne vertreten. 70 Beschäftigte der Verwaltung gaben Auskünfte vom Bürgerhaushalt über das Stadtradeln und den Klimaschutz bis hin zur Stadtentwicklung.

Neugier auf das Rathausinnere

Die Gelegenheit, sich vom Ersten Beigeordneten Ale­xander Tönnies oder Bauamtsleiter Michael Oleck durch die Räume führen zu lassen, wurde viel genutzt. Neben den neuen Räumen war dabei auch das sanierte alte Rathaus zu sehen, dessen Räume in frischem Glanz erstrahlen. Ganz bezugsfertig ist es trotzdem noch nicht, denn die Technik, die Computer anzuschließen, fehle noch, sagte Michael Oleck.