Essen in Oberhavel: Was das Apfelfest auf Schlossgut Schwante Besuchern bietet

Marcus Boxler, Pressesprecher des Schlossguts Schwante, erklärt die verschiedenen Apfelsorten. Besucher dürfen sie beim Apfelfest pflücken.
Elisabeth Voigt- Schlossgut Schwante feiert Apfelfest in Oberhavel – historische Allee voller Sorten.
- Termin: 19. und 20. September 2026, Besucher dürfen Äpfel selbst pflücken.
- Eintritt 12 Euro. Beutel für 9 Euro, füllbar mit etwa sieben bis 10 Kilo Äpfeln.
- Sorten vor Ort: Goldparmäne, Parkers Pepping und Boskoop, Infotafeln informieren.
- Vor Ort gibt es Bratäpfel, Kuchen und Strudel; Hofladen bietet Cider und Apfel-Secco.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Äpfel in der historischen Apfelbaumallee des Schlossguts Schwante in Oberhavel sehen ganz unterschiedlich aus, manche prall und goldgelb, andere knackig und rot-grün. Zum Saisonende, das im September 2026 gefeiert wird, wurde der Weg beräumt und ist nun frei für Spaziergänger, Kulturinteressierte und Apfel-Genießer.
Soweit das Auge reicht, gehen andere Pfade vom Hauptweg ab, an denen ebenfalls Apfelbäume mit reifen Früchten stehen, dazwischen immer wieder Kunstwerke des Skulpturenparks im Schlossgarten.
Es sind besondere Apfelsorten, die in diesem Garten wachsen. Die „Goldparmäne“ galt über Jahrhunderte als eine der besten Tafelobstsorten. Schon 1510 wurde die Sorte erwähnt. Heute wird sie kaum noch verkauft, weil sie den Regeln des modernen Erwerbsanbaus weichen musste. Denn die grüngelbe bis gelbe Apfelsorte mit den zarten orangen Streifen ist krankheitsanfällig und daher für den Anbau in großen Mengen weniger geeignet. Wer sich im Vorbeigehen einen Apfel pflückt, wird feststellen, dass er fein-würzig und säuerlich schmeckt und eine nussige Note hat.
Goldparmäne, Parkers Pepping und Boskop
„Zum Apfelerntefest auf dem Schlossgut am 19. und 20. September 2026 wird es Infotafeln geben, auf denen man mehr über die Sorten erfahren kann“, sagt Marcus Boxler, Pressesprecher des Schlossguts Schwante.
Boxler pflückt einen „Parkers Pepping“. Die kleine, runde Apfelsorte hat eine vollkommen mit graubraunem Pelz überzogene Schale. Das Fruchtfleisch ist grün-gelb, der Geschmack weinsäuerlich, süß und würzig. Bekannter als diese Apfelsorte ist der saftig-aromatische Boskoop, der sich besonders gut zum Backen und als Bratapfel eignet.

Besondere Apfelsorten können Besucher des Schlossguts Schwante beim Apfelfest mitnehmen oder gleich vor Ort probieren.
Elisabeth VoigtSo viele Äpfel, wie reinpassen
„Die Besucher dürfen sich durch die Äpfel probieren“, verspricht Boxler. Der Eintritt kostet 12 Euro. Wer für 9 Euro einen Beutel mit dem Logo des Parks erwirbt, darf diesen außerdem mit so vielen Äpfeln füllen, wie hineinpassen. Je nachdem, wie voll der Beutel gemacht werde, seien das sieben bis 10 Kilo Äpfel dieser außergewöhnlichen Sorten, so Boxler. Auch Leitern und Apfelpflücker werden zum Fest an den Bäumen bereitstehen.
Nur ein Quittenbaum sei tabu, von ihm sollen eigentlich keine Früchte abgepflückt werden, erklärt Boxler. „Manche Besucher halten ihn für einen Apfelbaum, bemerken aber spätestens beim Hereinbeißen den Irrtum“, erinnert sich Boxler an die Apfelfeste der letzten Jahre.
Auf dem Schlossgelände wird in diesem Jahr noch mehr geboten: Im Restaurant wird es Bratäpfel, Apfelkuchen und Apfelstrudel aus den frisch gepflückten Äpfeln geben. Auch der Hofladen stellt mit Apfel-Cider und Apfel-Secco seine Apfelprodukte von regionalen Partnern in den Mittelpunkt.
„Wir wünschen uns für die kommenden Jahre Apfelexperten, die in der Apfelsaison Führungen zum Thema für die Besucher durchführen“, beschreibt Boxler die Pläne. „Sie können über die Website des Schlossguts Schwante Kontakt mit uns aufnehmen.“
Besucher können sich für das Fest anmelden unter https://www.schlossgut-schwante.de/#/event/17

