Zu einem ungewöhnlichen Einsatz mussten die Feuerwehren aus Zühlsdorf und Schildow am Donnerstagabend ausrücken. Eine Hirschkuh war in Zühlsdorf in eine abgedeckte Güllegruben eingebrochen.

Güllegrube ist zwei Meter tief

Das Tier kam ohne fremde Hilfe nicht mehr aus der zwei Meter tiefen Grube heraus. 14 Einsatzkräfte unter der Leitung von Zugführerin Sylvia Erdmannski schafften es dann mit Hilfe der Wildtierrettungsstelle, das erschöpfte Tier aus seiner misslichen Lage zu befreien. Es wurde mit Seilen an einer Leiter fixiert, um es herausziehen zu können.

„Scheißtag“ für die Hirschkuh in Zühlsdorf

„Die unverletzte Hirschkuh verschwand dann schnell im Wald“, berichtet die Einsatzleiterin. „Das Tier hatte echt einen Scheißtag“, so die Schildowerin.
Für den Gerätewart der Feuerwehr bedeutet der Einsatz Zusatzschichten am Wochenende. Die Kleidung der Einsatzkräfte muss gereinigt und gelüftet werden.