Großbrand: Feuer richtet schwere Schäden in Feldheim an – Bürgermeister bietet Hilfe an

Die Feuerwehr war bis zum Vormittag in Feldheim im Einsatz.
Jürgen LiebezeitNach Angaben von Polizei und Feuerwehr war der Brand gegen 3.30 Uhr in einer Scheune ausgebrochen und von einem Nachbarn zufällig bemerkt worden. Er weckte die betroffenen Anwohner und alarmierte die Polizei. Verletzt wurde niemand. Eine Frau sei aber vorsorglich zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht worden.
Mehr als 50 Feuerwehrleute aus Mühlenbeck und den umliegenden Orten brachten die Flammen nach etwa einer Stunde unter Kontrolle. Der Einsatz dauerte danach noch bis etwa 10.30 Uhr, da der Wind Glutnester immer wieder entfacht hatte.
Noch in der Nacht gab die Feuerwehr einen Warnhinweis über die Warn-App „NINA“ an die Bevölkerung heraus. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner aufgerufen, ihre Fenster zu schließen, sagte ein Sprecher der Feuerwehrleitstelle in Eberswalde. Die Warnung wurde gegen 7 Uhr wieder aufgehoben.
Bürgermeister Filippo Smaldino (SPD) bot der betroffenen Familie vor Ort seine Hilfe an. Ihre Wohnung konnte zwar vor den Flammen bewahrt werden, wurde jedoch durch die Löscharbeiten so in Mitleidenschaft gezogen, dass sie nun unbewohnbar ist. Vorerst kommt die Familie bei Bekannten unter. Die Gemeindeverwaltung setze sich nun dafür ein, eine dauerhafte Bleibe für die Betroffenen zu finden, sagte Rathaussprecherin Rita Ehrlich. „Dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehrkameraden kamen weder Menschen noch Tiere zu Schaden. Die Scheune allerdings ist weitgehend zerstört, denn die Feuerwehr musste gewaltsam das Dach öffnen, um an das Feuer in der Zwischendecke heranzukommen“, so Rita Ehrlich weiter.
Die bundesweite Warn-App „NINA“, über die die Feuerwehr die Bevölkerung zwischenzeitlich informiert hatte, wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe betrieben und kann für IOS und Android kostenfrei heruntergeladen werden.