Infotelefon: Landkreis richtet Hotline für Bürgerfragen zum Coronavirus ein

Für Fragen zum Coronavirus ist das Gesundheitsamt Oberhavel ab Dienstag, 3. März, jeweils werktags von 8 bis 15 Uhr unter 03301 6013900 erreichbar.
dpaNachfragen können auch per E–Mail an das Gesundheitsamt des Landkreises gerichtet werden, teilte die Kreisverwaltung am Montag mit. Die Mailadresse lautet: ges.corona@oberhavel.de. Auch auf der Webseite des Gesundheitsamtes sind zusätzlich aktuelle Informationen für Bürgerinnen und Bürger sowie für die Ärzteschaft Oberhavels verfügbar Adresse: https://www.oberhavel.de/Bürgerservice/Gesundheit.
Der Landkreis Oberhavel reagiert mit der Einrichtung des Infotelefons auf eine deutliche Zunahme an Bürgerfragen zum Corona–Virus an das Gesundheitsamt. Dabei geht es vor allem um Symptome, zum Schutz vor einer Ansteckung n ich ergreifen, um mich zu schützen und zum Verhalten von Bürgern, die in Risikogebiete gereist sind oder Kontakt zu Menschen haben, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben.
„Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es in Oberhavel aber weder einen Verdachts– noch einen Erkrankungsfall. Der Landkreis Oberhavel beobachtet die Situation ganz genau“, sagt Amtsarzt Christian Schulze. „Das Robert–Koch–Institut veröffentlicht täglich einen neuen Lagebericht, der im Gesundheitsamt fachintern ausgewertet wird, so dass alle Kolleginnen und Kollegen immer auf dem aktuellsten Stand sind. Auch der Landrat und die gesamte Hausleitung werden regelmäßig informiert.“ Dies geschehe bereits, seitdem die ersten Fälle in China aufgetreten sind.
Der Landkreis Oberhavel verfügt wie alle Landkreise und Städte in Deutschland über einen Seuchenalarmplan und ist für solche medizinische Notfälle gewappnet. Zudem hat das Gesundheitsamt die Maßnahmen, insbesondere zum Meldewesen, intensiviert und steht in engem Kontakt mit dem Landesministerium, dem Robert–Koch–Institut, dem Rettungsdienst, der Polizei und den Kliniken in Oberhavel.
Typische Symptome sind hohes Fieber und trockener Husten. Zu den untypischen Beschwerden zählen Schnupfen und Halskratzen. In Anbetracht der Grippesaison ist es für den Laien fast unmöglich, eine „Selbstdiagnose“ zu stellen. Daher sollten insbesondere Bürgerinnen und Bürger, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder Kontakt zu einem nachweislichen Erkrankungsfall hatten, nach Reiserückkehr mit dem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen.
Wer den Verdacht hat, erkrankt zu sein, sollte nicht in eine öffentliche Sprechstunde gehen, wo er möglicherweise weitere Menschen ansteckt. Es ist ratsam beim Hausarzt oder auch beim Gesundheitsamt anzurufen. Die Ärzte werden gezielt nach Symptomen fragen und den Betroffenen ggf. bei einem Hausbesuch untersuchen beziehungsweise nach der offiziellen Sprechstunde in die Praxis bestellen. Solange eine Erkrankung nicht ausgeschlossen ist, sollten diese Personen Kontakt zu zahlreichen anderen Menschen meiden, um eine Übertragung auf andere zu vermeiden.
Info:
Auch der Landkreis Oder–Spree hat ein Infotelefon eingerichtet.