Knall in Oranienburg
: Nach Detonationen stellt Polizei mehrere Jugendliche

Nach lauten Detonationen in Oranienburg scheint die Polizei schnell den Grund gefunden zu haben. Mehrere Jugendliche wurden gestellt. Was bislang bekannt ist.
Von
Stefan Zwahr
Oranienburg
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böller

Pyrotechnik ist gefährlich und birgt gesundheitliche Risiken. In Oranienburg stellte die Polizei nun mehrere Jugendliche.

dpa/Ole Spata
  • Mehrere laute Detonationen in Oranienburg – gemeldet am Dienstag, 11. August.
  • Gegen 19.35 Uhr waren Knalle an der Lehnitzstraße binnen zwei Minuten zu hören.
  • Polizei erhielt Hinweise: Pyrotechnik an der Pferdeinsel, Jugendliche auf dem Weg.
  • Sechs Jugendliche kontrolliert; ein Rucksack mit Pyrotechnik der Kategorien P1 bis F4.
  • Der 16-Jährige roch nach verbrannter Pyrotechnik, Anzeige wegen Sprengstoffgesetz.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Regelmäßig knallt es im Stadtgebiet von Oranienburg. Anwohner schrecken dann zusammen, in den sozialen Medien werden schnell Spekulationen zu den Gründen ausgetauscht.

So war es auch am Dienstag, 11. August. In den frühen Abendstunden knallte es gleich mehrfach. Auch zwei Polizeibeamte, die sich im Bereich der Innenstadt gerade auf einer Streifenfahrt befanden, vernahmen laute Detonationen.

Diese waren gegen 19.35 Uhr im Bereich Lehnitzstraße in einer Zeitspanne von knapp zwei Minuten zu hören. Schnell zeichnete sich der Grund ab.

Pyrotechnik in Oranienburg: Polizei kommt Jugendlichen auf die Spur

Die im Einsatz befindlichen Polizeibeamten bekamen während der Streifenfahrt neue Informationen. „Bürger teilten Beamten mit, dass Pyrotechnik bei der Pferdeinsel gezündet wurde“, berichtet Carola Haase von der Polizeiinspektion Oberhavel. Zudem sei mitgeteilt worden, dass „mehrere Jugendliche fußläufig von dort unterwegs sind“.

Die Heranwachsenden konnten in der Lehnitzstraße/Ecke Willy-Brandt-Straße gesichtet und kontrolliert werden. Einer der Jugendlichen führte einen Rucksack mit, in dem die Beamten nach freiwilliger Einsichtnahme diverse Pyrotechnik der Kategorien P1, F1, F2, F3 und F4 fanden.

Zuvor gaben die sechs Jugendlichen auf Nachfrage an, die Detonationen auch wahrgenommen, aber niemanden gesehen zu haben. An dieser Aussage gab es Zweifel. Die Gründe: Der 16-Jährige, bei dem im Rucksack die pyrotechnischen Erzeugnisse gefunden wurden, führte ein Feuerzeug mit sich und hatte nach Polizeiangaben deutlich verschmutzte Hände. Obendrein wiesen diese einen typischen Geruch nach Verbrennen von Pyrotechnik auf.

Gegen den Teenager wurde eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz aufgenommen. Die Pyrotechnik wurde eingezogen.