Kreistag
: Mobilitätskonzept Oberhavel nicht mehr auf der Tagesordnung

Der Kreisausschuss Oberhavel verweist das Mobilitätskonzept zurück in den Wirtschaftsausschuss.
Von
OGA
Oberhavel
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Schon beim Wirtschaftsausschuss blieben viele Fragen zum Mobilitätskonzept 2040 offen.

Burkhard Keeve

Überrascht davon dürften die Konzeptmacher und die Verantwortlichen um Dezernent Egmont Hamelow (CDU) nicht gewesen sein. Hatte sich das komplexe, 190–seitige Konzept doch als recht sperrig erwiesen, dass zu viele Fragen unbeantwortet lässt. Bereits vor dem 15. Juni hatten CDU, SPD, Linke und FDP bei Hamelow angefragt und den Landrat gebeten, das Konzept von der Tagesordnung des Kreistags am Mittwoch, 24. Juni, zu nehmen. Sie blitzten aber ab.

Am Montag folgte die Quittung. Auch die Richtung der Mobilitätsstrategie passt einigen nicht. „Das Konzept ist nicht als Weichenstellung geeignet“, sagte im Vorfeld Uwe Münchow (FDP), der unter anderem „zu viele Schikanen für den Autoverkehr“ erkennt. Die Liberalen wollen zudem mehr Teilhabe und daher eine Bürgerbeteiligung initiieren.

Insgesamt haben alle Abgeordnete bis 17. Juli Zeit, Egmont Hamelows Dezernat Vorschläge, Änderungswünsche, Anregungen und Fragen zum Konzept zukommen zu lassen.