Die Stadt Hohen Neuendorf investiert 10,6 Millionen Euro. Dafür werden neben einem Funktionsgebäude zwei Sportplätze (einer mit Kunstrasen für den Ganzjahresbetrieb und ein Naturrasenplatz), eine 400-Meter-Laufbahn sowie weitere Leichtathletikanlagen gebaut. Konzipiert ist der Sportpark für den Vereins-, Schul- und Freizeitsport. Hauptnutzer soll der SV Grün-Weiß Bergfelde sein.
Hohen Neuendorfs Bürgermeister Steffen Apelt (CDU) entschuldigte sich bei den Bergfelder Sportlern für die lange Wartezeit, die vor allem durch die aufwendige Suche nach einem geeigneten Standort, aber auch durch das komplizierte Genehmigungsverfahren entstanden ist. Deshalb sei der symbolische Spatenstich ein "glücklicher Moment" für ihn.
Christian Grimm, erster Vorsitzender des Bergfelder Sportvereins, nahm das Stichwort in seiner Ansprache auf. "Pünktlich zum 70. Geburtstags unseres Vereins ist der Tag des Baubeginns ein glücklicher Tag für uns", sagte er. Er dankte vor allem den langjährigen und hartnäckigen Mitstreitern im Verein und in Bergfelde für ihr Durchhaltevermögen. "Wir hoffen, dass uns die Anlage uneingeschränkt zur Verfügung steht und uns das vorrangige Benutzungsrecht eingeräumt wird", so Grimm, der Begehrlichkeiten anderer befürchtet. Er kündigte eine friedliche Koexistenz mit den Anwohnern der Anlage an. Einige befürchten zu viel Lärm durch den Spielbetrieb.
Der erste Anstoß ist im Frühjahr 2022 geplant. Grimm hat schon einen Wunschgegner für das Eröffnungsspiel im Kopf. "Die Eisernen", schlägt er spontan vor. Gemeint ist der Bundesligist 1. FC Union Berlin aus der Wuhlheide.