Nach Corona-Pause: Oberhavels Sechstklässler kehren heute zurück an die Grundschulen

Mit Abstand und Einzelplatz: Die Sechstklässler lernen jetzt in kleineren Gruppen (Symbolfoto).
dpaVon einer Rückkehr zum normalen Unterrichtsbetrieb kann aber noch keine Rede sein. Schulen und Kinder müssen zum Teil strenge Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Um die 1,50 Meter Abstand halten zu können, dürfen höchstens 15 Kinder in einem Raum gemeinsam unterrichtet werden. „Ganz entscheidend wird sein, dass die Kinder über die persönlichen Hygienemaßnahmen, wie das richtige Händewaschen, Husten und Niesen in die Armbeuge, aufgeklärt und die Abstandregeln nachvollziehbar erklärt werden“, sagt Veltens Fachbereichsleiterin für Soziales, Jennifer Collin.
In den Schulen der Ofenstadt sollen nur Räume genutzt werden, die über ein eigenes Waschbecken und Seife verfügen. An zentralen Stellen werden Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. Die Unterrichtsräume werden in jeder Pause gelüftet. Das Tragen von Behelfsmasken wird empfohlen. Bodenmarkierungen sollen das Abstandhalten erleichtern. Die Sanitärbereiche und Räume werden täglich gereinigt, Oberflächen und Türklinken desinfiziert.
Was die Fünftklässler ab kommender Woche erwartet, wird in einem Brief der Lehnitzer Grundschule deutlich, der Eltern vor einigen Tagen erreichte. Dort werden höchstens zwölf Kinder gemeinsam unterrichtet, die Klassen gedrittelt und zeitversetzt unterrichtet, um Gruppenbildung in den Pausen zu vermeiden. Der Unterricht wird auf zwei Stunden am Tag begrenzt, zwei weitere Einheiten sind zu Hause zu erledigen. Digitale Unterrichtsangebote und Videokonferenzen bleiben freiwillig. Den Verleih schuleigener Computer an Kinder ohne entsprechende Technik hat die Stadt Oranienburg abgelehnt. Freiwillig bleibt allerdings auch die Teilnahme am Unterricht in der Schule.
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