Reaktionen: Politiker aus Oberhavel entsetzt über Terroranschlag in Hanau

Mit Blumen und Kerzen wird am Donnerstag in Hanau der Toten des Terroranschlages gedacht.
dpaOberhavels CDU–Bundestagsabgeordneter Uwe Feiler sprach von einer „fürchterlichen Tat: „Ich bin immer noch tief geschockt und fassungslos über den feigen Anschlag in Hanau. Ich bin in Gedanken bei den Opfern und ihren Familien. Jegliche Art von Terrorismus muss entschieden bekämpft werden“.
Die in Borgsdorf lebende Landesvorsitzende der Bündnisgrünen, Julia Schmidt,erklärte auf Facebook: „Ich bin bestürzt über den Anschlag in Hanau. Wir beobachten mit großer Sorge, dass sich Gewalttaten mit rechtsextremem Hintergrund häufen. Auch bei uns in Brandenburg spüren wir, wie der Hass zunimmt. Wir dürfen uns nicht daran gewöhnen, dass sich die Grenzen des Denkbaren, des Sagbaren und des Machbaren immer weiter verschieben. Jetzt müssen wir umso stärker zusammen stehen gegen die geistigen Brandstifter in unserer Gesellschaft und in unseren Parlamenten, deren alltägliche Hetze solchen Taten den Boden bereitet.“
Der Oranienburger SPD–Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann betonte nach der Stolpersteinverlegung in Oranienburg: „Besonders heute, nach den schrecklichen Nachrichten über rassistisch motivierte Morde an Menschen in Hanau, wird deutlich, wie wichtig und aktuell der Kampf gegen Antisemitismus, Rassismus oder Islamfeindlichkeit ist. Hass und Hetze schlagen um in Gewalt. Wir alle können und müssen gegenhalten.“
