S-Bahn S1 und S25
: Tunnel zu – Pendler aus Oranienburg und Hennigsdorf betroffen

Wieder stehen Bauarbeiten im Nord-Süd-Tunnel in Berlin an. Das hat erhebliche Konsequenzen für die S-Bahn-Linien S1 und S25, die in Oranienburg und Hennigsdorf enden und starten.
Von
Jürgen Liebezeit
Oranienburg/Hennigsdorf
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Baustelle im Nord-Süd-Tunnel der Berliner S-Bahn endet: ARCHIV - 05.02.2024, Berlin: Arbeiter gehen bei einer Baustellen-Begehung des Nord-Süd-Tunnels der Berliner S-Bahn im Gleisbett des Anhalter Bahnhofs. Ab Freitagmorgen ist der Tunnel wieder für den Bahnverkehr frei. (zu dpa: «Bauarbeiten im Nord-Süd-Tunnel an drei Wochenenden») Foto: Christoph Soeder/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Nord-Süd-Tunnel der Berliner S-Bahn wird wieder zur Baustelle. Betroffen von der Sperrung sind auch die Linien S1 und S25

Christoph Soeder/dpa
  • Bauarbeiten im Nord-Süd-Tunnel der Berliner S-Bahn an drei Wochenenden im Januar.
  • Linien S1, S2, S25 und S26 zwischen Südkreuz und Gesundbrunnen unterbrochen.
  • Ersatzbusse und Regionalbahnen als Alternativen empfohlen.
  • Linien S1 nur am ersten Wochenende betroffen, Ersatzbusse zwischen Lehnitz und Oranienburg.
  • Hintergrund: Instandhaltungsarbeiten nach Sanierung im Vorjahr.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

An den kommenden drei Wochenenden kommt es zu Einschränkungen im Berliner S-Bahn-Verkehr. Wegen neuerlicher Bauarbeiten im Nord-Süd-Tunnel sind mehrere S-Bahn-Linien unterbrochen. Betroffen sich auch die Linien S1 und S25, die in Oranienburg und Hennigsdorf enden und starten.

Auf der Nord-Süd-Verbindung der Berliner S-Bahn müssen sich Fahrgäste an den nächsten drei Wochenenden erneut auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Wegen Instandhaltungsarbeiten im Nord-Süd-Tunnel sind die Linien S1, S2, S25 und S26 von kommendem Freitag (10. Januar), 22 Uhr, bis Montagmorgen (13. Januar), 1.30 Uhr, zwischen Südkreuz und Gesundbrunnen unterbrochen, wie die Deutsche Bahn mitteilte.

S-Bahn-Linie S1 nur ein Wochenende betroffen

An den beiden darauffolgenden Wochenenden vom 17. bis zum 20. Januar sowie vom 24. bis zum 27. Januar ist lediglich der Abschnitt zwischen Yorckstraße und Gesundbrunnen gesperrt. Die Linien S2, S25 und S26 sind erneut unterbrochen. Für die S1 ändert sich den Angaben zufolge hingegen nichts. Die Bahn setzt Ersatzbusse ein, empfiehlt aber, auf die U-Bahn oder den Regionalverkehr auszuweichen.

Illustration - S42: ARCHIV - 05.05.2017, Berlin: Ein Zug der S-Bahn-Ringbahn S42. (zu dpa: «Schlägerei in S-Bahn wegen zu lauter Musik? Zwei Verletzte») Foto: Paul Zinken/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Weil der Nord-Süd-Tunnel gesperrt wird, verweist die Berliner S-Bahn GmbH auf die Ringbahnlinien S41 und S42.

Paul Zinken/dpa

Die S-Bahn rät ihren Fahrgästen zur weiträumigen Umfahrung zwischen Südkreuz/Schöneberg–Gesundbrunnen, die Ringbahn-Linien S41 und S42 zu nutzen. Nahezu parallel zum Nord-Süd-Tunnel verläuft die U6 zwischen Wedding und Tempelhof über Friedrichstraße. Zwischen Südkreuz–Potsdamer Platz–Berlin Hauptbahnhof (tief) können auch die Linien RE8 (Süd), RB10 und RB14 genutzt werden. Den gesamten Abschnitt zwischen Südkreuz und Gesundbrunnen befahren die Linien RE3 und RE5. Im Abschnitt Berlin Hauptbahnhof–Gesundbrunnen steht der FEX als zusätzliche Alternative zur Verfügung.

Regionalbahnen als Alternativen nach Berlin

Von Oranienburg aus können verschiedene Regionalbahnen genutzt werden, um nach Berlin zu fahren und wieder zurückzukommen. Im Einsatz sind der RE5 sowie die Regionalbahnen RB12 und RB32. Allerdings fallen gerade an den betroffenen Wochenenden einzelne Züge dieser Linien aus.

Die S1 ist am ersten Wochenende (10. bis 12. Januar) ebenfalls zwischen Lehnitz und Oranienburg unterbrochen. Es fahren Ersatzbusse.

Von Hennigsdorf aus kann der Regionalexpress 6 genutzt werden. Er endet in Berlin-Charlottenburg.

Erst vor rund einem Jahr war der Nord-Süd-Tunnel wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten für sechs Wochen am Stück gesperrt. Nun sind erneut Instandhaltungsarbeiten notwendig. So müssen unter anderem Stopfarbeiten an den im vergangenen Jahr neu verlegten Gleisen durchgeführt werden.

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