Schule der Löwen
: Essbare Eislöffel aus Bioplastik vorgestellt

Gute Ideen bei der Schule der Löwen im Oranienwerk. Schüler konnten die Wirtschaftsjunioren mit digitalen Vorschlägen überzeugen.
Von
Burkhard Keeve
Oranienburg
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Die Show Schule der Löwen im Oranienwerk wurde filmisch von Lennart Loeske begleitet, der 2019 ein Teilnehmer war und jetzt mit der Videomanufaktur selbstständig ist. Er nimmt gerade die Löffel-Spezialisten Marten Ilgeroth und Paul Müller auf.

Burkhard Keeve

Als Erste gingen die Runge–Schüler Alexander Grobosch und Florian Raabe auf die Bühne. Sie stellten „Homebook“, ein digitales Hausaufgabenheft, vor. „Damit gehen keine Aufgaben mehr verloren, und man verpasst keine Tests mehr“, warb Alexander Grobasch für seinen Organizer. Der überzeugte den Löwen Jens Stein, der den Gymnasiasten 750 Euro und viele Kontakte in Schulen anbot.

Der 16–jährige Dominic Reinhardt hatte die Idee zu einer App, die die Notfallzentrale mit künstlicher Intelligenz unterstützt und die Rettung schneller macht. Die Idee kam zwar an, doch es gab rechtliche Bedenken bei der Umsetzung. Lukas Ernst, der wie sein Vorredner ebenfalls die Jean–Clermont–Schule besucht, will das Klassenzimmer digitaler machen.  Sein Schulleiter Olaf Wildgrube sagte spontan: „Meine drei Kreuze hast du.“ Die Löwen konnten wenig helfen.

Mit einem essbaren Eislöffel aus Bioplastik versuchten die Gymnasiasten Marten Ilgenroth und Paul Müller die Löwen zu bändigen. Sie legten die beste Präsentation hin, erhielten viele Tipps, aber keinen Deal.

Den bekam aber die 15–jährige Jennifer Balzer, die spontan ihre Idee für eine App präsentierte, die Freizeit–Aktivitäten in der Region vorstellt. Wieder war es Jens Stein, der 1000 Euro bot und sich als Partner auch noch Lukas Ernst und Wirtschaftsjunior Julius Steffen ins Boot holte.