Sperrung in Oranienburg
: Erneut Bombe gefunden, L211 ist gesperrt

In Oranienburg wurde erneut eine Bombe gefunden – direkt an der L211. Es kommt zur kurzfristigen Sperrung der Straße.
Von
Marco Winkler
Oranienburg
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Bombe verladen: Bombe Oranienburg Lehnitz 500 Kilogramm Bombenentschärfung am 13. März 2024, Foto: P. Neumann

In Oranienburg muss erneut ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht werden. Der aktuelle Bombenfund sorgt für eine kurzfristige Straßensperrung. (Symbolbild)

P. Neumann
  • In Oranienburg wurde erneut eine Weltkriegsbombe am Mühlenbecker Weg (L211) gefunden.
  • Der Blindgänger liegt oberflächennah, etwa drei Meter vom Fahrbahnrand entfernt.
  • Kurzfristige Neutralisierung geplant – falls nötig, erfolgt eine Sprengung noch diese Woche.
  • Ein Sperrkreis von 100 Metern ist eingerichtet, die L211 Richtung Summt ist voll gesperrt.
  • Anwohner sind nicht betroffen, Behörden sichern den Bereich und koordinieren die Maßnahmen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In Oranienburg wurde erneut eine Bombe im Erdreich gefunden. Erneut ist der Ortsteil Lehnitz betroffen. Was die Stadt zum Bombenfund mitteilt.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) hat die Oranienburger Stadtverwaltung über den neuen Bombenfund informiert. Demnach wurde der Blindgänger am Mühlenbecker Weg (L211) gefunden.

Die Bombe wurde hinter dem Ortsausgang Lehnitz in Richtung Summt gefunden. Der Blindgänger befindet sich etwa drei Meter vom Fahrbahnrand entfernt. „Die Bombe liegt an der Oberfläche und muss nicht aufwendig freigelegt werden“, teilt die Stadt am Dienstag, 9. Juni, mit.

Landesstraße L211 von Lehnitz nach Summt gesperrt

Eine Neutralisierung der Altlast aus dem Zweiten Weltkrieg soll kurzfristig erfolgen, laut Stadtverwaltung aller Voraussicht nach schon am Donnerstag, 11. Juni. Sollte es nötig sein, werde der Blindgänger gesprengt.

Der Bombenfund hat Auswirkungen auf den Verkehr. So wird rund um den Fundort ein Sperrkreis mit einem Radius von 100 Metern eingerichtet. Aus Sicherheitsgründen darf dieser nicht betreten werden.

„Polizei und Feuerwehr unterstützen beim Einrichten und Bewachen des Sperrkreises, im Laufe des Tages wird ein von der Stadtverwaltung beauftragter Wachschutz die Absicherung übernehmen“, so die Stadt am 9. Juni.

Eine Entwarnung gibt es: Im Sperrkreis wohnen keine Menschen. „Allerdings muss der Mühlenbecker Weg circa 200 Meter hinter dem Ortsausgang Lehnitz in Richtung Summt voll gesperrt werden.“ Die L211 führt zur Autobahn A10. Der Bereich ist großräumig zu umfahren.

Auch ein Teil Hohen Neuendorfs liegt im Sperrkreis. „Alle beteiligten Behörden stehen miteinander in Kontakt und arbeiten eng zusammen“, so die Stadt. Oranienburg und Hohen Neuendorf haben erst am Mittwoch, 3. Juni, zusammenarbeiten müssen, um Weltkriegsmunition im Waldgebiet bei Borgsdorf zu sprengen.

Die Bombe wurde an der L211 in Lehnitz gefunden

In Lehnitz selbst laufen derweil die Arbeiten an einem weiteren Bombenfund weiter. In der Straße Bachstelzenwiese – mitten im Wohngebiet – wurde eine Bombe gefunden. Die anfangs evakuierten Anwohner sind inzwischen wieder in ihren Häusern. Die Bombe wird freigelegt. Wann eine Entschärfung oder Sprengung erfolgt, steht bisher nicht fest.