Stadtverordnete: SPD fordert schnelle Aufklärung der Vorwürfe gegen die Oranienburg Holding

Marei John-Ohnesorg übernahm im vergangenen Jahr von Dirk Blettermann den Vorsitz im SPD-Ortsverein Oranienburg.
Klaus D. GroteDie Aufklärung aller Vorwürfe solle mit externer Unterstützung und zügig erfolgen, verlangt die SPD. „Wir fordern, dass die Holding und der dazugehörige Gründungsprozess noch einmal komplett durchleuchtet werden. Wo wurden Fehler gemacht, die es jetzt auszugleichen gilt?“, so Marei John–Ohnesorg. Über die Ergebnisse und die Konsequenzen daraus müsse die Öffentlichkeit informiert werden. SPD–Fraktionschef Matthias Hennig sagte ebenfalls, dass schon im Gründungsprozess der Holding grundsätzliche Fragen gestellt wurden, die bis heute nicht beantwortet seien. Sie müssten in den Untersuchungsauftrag einbezogen werden. Dazu gehörten die Fragen nach den Synergieeffekten der Holding für die Stadt, welche städtischen Konzepte und Ziele die Holding verfolgt oder wie mit Gewinnausschüttungen der städtischen Gesellschaften, insbesondere der Woba, umgegangen wird.
In welcher Form die Untersuchung stattfindet, darauf wollen sich die Sozialdemokraten nicht festlegen. Die FDP–Fraktion fordert in einem Antrag, der am Montag im Hauptausschuss (ab 17 Uhr in der MBS–Arena) behandelt wird, die Einberufung eines Untersuchungsausschusses.