Städtepartnerschaft: Besuch aus Israel in Oranienburg wegen Pandemie abgesagt

Begrüßung am 18. Februar in Kfar Jona: Bürgermeisterin Soshi Kachlon-Kidor empfing Bürgermeister Alexander Laesicke und seine Delegation im Rathaus der Stadt.
Klaus D. GroteBürgermeister Alexander Laesicke hatte mit einer kleinen Delegation im Februar Kfar Jona besucht. Inzwischen hatten die israelische Kommune und Oranienburgs Stadtverordnete für die Städtepartnerschaft gestimmt. Im August sollte der Vertrag unterzeichnet werden. Für Oranienburg wäre es nach Bagnolet, Melnik, Hamm und Vught die fünfte Partnerschaft. Zur „Ish Shalom“-Highschool in der Kleinstadt hält bereits das Georg–Mendheim–Oberstufenzentrum eine Partnerschaft. Ein Schüleraustausch, der im Frühjahr stattfinden sollte, fiel ebenfalls wegen der Pandemie aus. Derzeit ist unklar, wann der Besuch in Oranienburg nachgeholt werden kann.
Unabhängig davon soll vom 11. August bis 22. September in der Galerie der Tourist–Info am Schlossplatz die Wanderausstellung „1948 Wie der Staat Israel entstand“ eröffnet werden. Ursprünglich war eine Ausstellungseröffnung als Teil des Besuchsprogramms für die Gäste aus Kfar Jona geplant. Der Ausstellungszeitraum lässt sich aber nicht verschieben.