Studienreise
: Wohlbehalten aus Japan zurück

Die CDU-Statverordnete und Schulleiterin Gabriele Schiebe verbrachte ihre Ferien in Tokio, Kyoto und Hiroshima. Am Sonntagabend kamen sie und ihr Mann beeindruckt und erschüttert zugleich nach Oranienburg zurück.
Von
Klaus Grote
Oranienburg
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Zurück aus Japan: Gabriele Schiebe

Klaus D. Grote

Nach der für sie ersten und eindrucksvollen Reise nach Japan ist Gabriele Schiebe aber auch betrübt. „Der Taifun hat verheerend in Japan gewütet, die Menschen dieses wunderbaren Landes tun mir sehr leid“, sagte sie. Dann berichtete sie beeindruckt von der Reise. „Es ist ein herrliches Land mit unglaublich respektvollen Menschen.“ Japan sei sehr sauber, nirgendwo liege Müll herum. "Die Leute schubsen und drängeln nicht, das fand ich herrlich. Die Kultur ist uns fremd, aber sehr inspirierend“, so Gabriele Schiebe. "Ich wünsche Japan und seinen Menschen schnelle Erholung von den schweren Schäden.“

Viele Todesopfer

Das Land habe den Katastrophenschutz zwar „perfekt im Griff“, dennoch seien die Folgen des Unwetters schlimm. „Es ist so traurig, genau vor einer Woche waren wir in Hakone, ein schönes Thermalbad im Fuji Nationalpark. Dort gingen über 940 Liter Wasser in 24 Stunden nieder. Jetzt ist ganz viel zerstört“, berichtet Gabriele Schiebe.

Nach aktuellen Berichten gibt es durch den Taifun „Hagibis“ mindestens 37 Todesopfer, viele Menschen werden noch vermisst. Etwa 180 Japaner wurden bei dem Unwetter verletzt. Der besonders heftige Wirbelsturm war am Wochenende über Teile Japans hinweggefegt und hatte dabei eine Spur der Verwüstung hinterlassen.