Verfolgungsjagd bei Oranienburg
: 25-Jähriger rast mit 150 km/h durch Dörfer bis nach Zehdenick

Es begann als Routinekontrolle für die Polizei. Doch dann setzte das Adrenalin beim 25-Jährigen ein. Er floh mit 150 Sachen von Oranienburg nach Zehdenick.
Von
OGA
Oranienburg/Zehdenick
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Zu einer wilden Verfolgungsjagd zwischen der Polizei und einem jungen Autofahrer kam es auf den Dörfern von Oranienburg. Der Fahrer raste mit 150 Sachen durch die Orte.

Frank Rumpenhorst/dpa

Eigentlich war es nur eine Routinekontrolle am Donnerstag (12. Mai). Doch sie endete als wilde Verfolgungsjagd zwischen der Polizei und einem 25-jährigen Audi-Fahrer. Die Beamten selbst sprechen von einer „wilden Hatz“.

Vorausgegangen war eine beabsichtigte Fahrzeugkontrolle in Schmachtenhagen. Die Polizei stellte fest, dass das OHV-Kennzeichen eines schwarzen Audi nicht zu dem Fahrzeug passte. „Nachdem sich die Polizeivollzugsbeamten entsprechend bemerkbar gemacht hatten, beschleunigte der schwarze Audi“, so die Polizei. Innerorts soll der junge Fahrer „deutlich auf über 150 km/h“ gekommen sein, um der vor der Polizei zu fliehen.

Voller Adrenalin auf der Flucht

Die Polizei hatte Probleme, den Fahrer zu schnappen. Der 25-Jährige fuhr über Schmachtenhagen, WensickendorfLiebenwalde bis nach Zehdenick. Der Fluchtinstinkt war groß.

In Schmachtenhagen selbst baute er sogar einen Unfall. Er kollidierte mit einem anderen Auto. Dabei wurde der Außenspiegel beschädigt. Verletzt wurde niemand.

Der 25-Jährige ist bis dato flüchtig und untergetaucht, teilte die Polizei am Freitag (13. Mai) mit. Die Polizeivollzugsbeamten konnten den Mann jedoch zweifelsfrei identifizieren, heißt es. „Entsprechenden Anzeigen wie Unfallflucht und Urkundenfälschung wurden von der Polizei gefertigt.“