Laut Angaben der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) der Region Berlin-Brandenburg  verdienen 25,3 Prozent aller Beschäftigten, die im Landkreis Havelland in Vollzeit arbeiten, weniger als 2.050 Euro brutto im Monat. „Rein rechnerisch müssten sie sogar mehr als 45 Jahre lang arbeiten, um auf eine Rente oberhalb der Grundsicherungsschwelle von aktuell 835 Euro zu kommen“, wie es heißt.
Das bundesweit mittlere Monatseinkommen beläuft sich indessen auf rund 3.400 Euro. Die NGG rät sich zu informieren, was die Rentenkonzepte der einzelnen Parteien für sie bedeuteten.

Wahlprogramme im Internet veröffentlicht

Für die Prüfung der Konzepte sollten sich Wähler etwas Zeit nehmen. Am schnellsten lässt sich das im Internet recherchieren. Am relevantesten sind hier die Angaben der aktuell im Bundestag vertretenen Parteien. Da gibt es kontroverse Ideen. Etwa beim Renteneintrittsalter von 67 Jahren reicht das Spektrum von einer Absenkung über Beibehalten bis hin zu einer Flexibilisierung.
Derweil nehme laut NGG-Angaben die Zahl der Menschen, die in der Altersgruppe ab 65 armutsgefährdet sind, weiterhin zu. In ganz Deutschland seien dies 18 Prozent. Im Jahr 2009 seien es noch 14 Prozent gewesen. Die Gewerkschaft beruft sich auf Zahlen des Statistischen Bundesamts.