Am Montag hatte Landrat Roger Lewandowski öffentlich gemacht, dass die Brandenburger Landesregierung sowohl einem Impfzentrum in Falkensee als auch einer Impfstelle in Rathenow zugestimmt hat. Inzwischen erteilte der Landkreis der kreiseigenen Havelland-Kliniken-Unternehmensgruppe den Auftrag, in Rathenow die Impfstelle aufzubauen und zu betreiben.
Laut Unternehmenssprecherin Dr. Babette Dietrich würden nach Prüfung der personellen und räumlichen Kapazitäten nun die Vorbereitungen dafür laufen, den Speisesaal des Seniorenpflegezentrums (SPZ) Fontanepark in Rathenow entsprechend herzurichten.

Kein Risiko für Bewohner

Dieser Saal sei barrierefrei zugänglich und ließe sich komplett vom übrigen Bereich des SPZ abtrennen, so Dietrich, so dass die dortigen Bewohner keinem Risiko ausgesetzt werden. Ärzte, Pflegekräfte und die Klinikapotheke würden wesentliche Aufgaben im Betrieb der Impfstelle übernehmen. „Zwingende Voraussetzung dafür ist allerdings die Klärung des Terminmanagements, welches wie bei den anderen Impfzentren im Land von zentraler Stelle organisiert werden muss“, so die Unternehmenssprecherin weiter.

Auch andere stehen zur Unterstützung der Impfkampagne bereit

Auch eine weitere Gesellschaft des Unternehmensverbunds stünde für die Unterstützung der regionalen Impfkampagne bereit. Babette Dietrich berichtet: „Arztpraxen des Medizinischen Dienstleistungszentrums in Falkensee, Nauen und Premnitz warten nur noch auf die Einbeziehung durch die Kassenärztliche Vereinigung, damit die Teams mit dem Impfen ihrer Patientinnen und Patienten nach den Vorgaben der aktuellen Verordnung beginnen können.“

Impfung von 86 Lehrern

Ferner kündigt Dietrich die Impfung von 86 Lehrern an, die vom Schulamt dafür angemeldet wurden. Sie würden am 18. und 19. März den Impfstoff von AstraZeneca erhalten. Weitere Impfwillige dieser Zielgruppe könnten nach gleichem Muster folgen.
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