Das am Mittwochvormittag eröffnete Impfzentrum in der Kreisstadt Rathenow ist das zweite seiner Art im Havelland. Seit 1. April ist die Einrichtung in Falkensee (Stadthalle) in Betrieb. In beiden wird aktuell Biontech verimpft. Beide werden von der Johanniter-Unfall-Hilfe betrieben. Die Leitung in Rathenow obliegt Christoph Bajohr.

Lotsen begleiten durch Impfprozess

Der Weg zum Impfzentrum in der Havellandhalle, Schopenhauerstraße, ist innerorts ausgeschildert. Vor Ort agiert zunächst täglich ein Team von etwa 20 Leuten. Zu ihnen gehören Ärzte, medizinisches Fachpersonal, Bundeswehrangehörige und freilich auch Johanniter. Sie sind unter anderem als Lotsen tätig, die die Menschen durch den  Impfprozess begleiten.

Nur zwei von vier Impfstraßen in Betrieb

Es wurden insgesamt vier Impfstraßen errichtet. 100 Menschen können pro Straße und Tag geimpft werden. Zum Auftakt sind nur zwei in Betrieb. Die Anzahl resultiert aus der Menge der wöchentlich zur Verfügung stehenden Impfdosen. Die Planung kann aktuell nur von Woche zu Woche erfolgen, wenn feststeht, wieviel Impfstoff seitens des Landes Brandenburg zur Verfügung gestellt werden kann.

Impftermine vereinbaren

Die Impftermine bis Freitag, 16. April, sind bereits vergeben. Aktuell können nun Termine für die nächste Woche per Internet oder unter 116 117 vereinbart werden. Durch den Landkreis wird die Online-Option empfohlen. Ältere Menschen, die in dieser Hinsicht überfordert wären oder über kein Internet verfügen, können sich an Sozialdienstleister wie Volkssolidarität oder Diakonie wenden.
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