Am 5. Februar hatte die Kreisverwaltung verlautbart, dass  bei zwei Havelländern die als gefährlicher, weil ansteckender, geltende Corona-Mutation B.1.1.7 nachgewiesen wurde. Die Zahl stieg binnen einer Woche auf fünf. Am 12. März war bereits von 147 Fällen die Rede, bei denen Corona-Mutationen festgestellt wurden  - in der Regel handelte es sich dabei um die britische Mutante B.1.1.7.

Inzwischen 544 Infektionen mit Corona-Mutationen

Inzwischen macht die Kreisverwaltung keine Unterschiede mehr. Am Freitag, 9. April 2021, heißt es: „Insgesamt wurden im Landkreis bisher 544 Infektionen mit Corona-Mutationen festgestellt.“ Das bedeutet, dass mehr als ein Drittel aller Neuinfektionen seit dem 5. Februar auf Mutationen zurückzuführen sind. Denn in den neun Wochen kam es zu insgesamt 1.500 neuen Fällen im Landkreis Havelland.
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