Bei der Sieben-Tage-Inzidenz geht die Schere in den deutschen Stadt- und Landkreisen sehr weit auseinander. Zum Montag, 11. April 2022, vermeldete das Robert-Koch-Institut für Erfurt mit 3.717,5 den höchsten Wert und für das Havelland mit 405,6 den niedrigsten. Zwischen Falkensee und Rathenow war die Inzidenz seit November 2021 nicht mehr so niedrig.
Zur Erinnerung: Gemessen an der späteren Entwicklung schien Corona im Sommer 2021 eigentlich kaum der Rede wert. Erst zum 18. Oktober war der Wert, der die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen unter 100.000 Einwohnern binnen einer Woche abbildet, wieder auf mehr als 50 gestiegen und zum 21. November erstmals auf mehr als 400. Zu der Zeit erkrankte auch Landrat Roger Lewandowski (CDU). Seinen Höhepunkt erreichte das Infektionsgeschehen im Winter. Zum 31. Januar 2022 lag der Wert bei 1.680,1.

Samstags und sonntags keine Corona-Zahlen aus dem Landkreis Havelland

Seit Pandemiebeginn vor etwa zwei Jahren kam es bis zum Wochenende zu 40.440 nachgewiesenen Infektionen, davon 32.324 seit dem 21. November. Die letzten Zahlen wurden zum frühen Samstag übermittelt. Wie viele neue Fälle es am Wochenende gab, ist daher unbekannt. Samstags und sonntags übermittelt das Gesundheitsamt des Landkreis Havelland schon lange keine Corona-Zahlen mehr an das Robert-Koch-Institut. Vor dem Wochenende, am Freitag, lag die Inzidenz noch bei 508,2.
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