Corona in Sachsen-Anhalt: Mehr Covid-Patienten in Intensivbetten - Inzidenz steigt in Stendal und Jerichower Land

Mehr Covid-Patienten in Intensivbetten: In Sachsen-Anhalt steigt die Belegungsrate. Aktuell müssen Patienten in der Stadt Magdeburg sowie in den Landkreisen Harz, Anhalt-Bitterfeld, Saalekreis und Jerichower Land intensivmedizinisch versorgt werden. Unterdessen liegt die Rate auch in den Landkreisen Stendal und Salzwedel weiter bei Null. (Symbolbild)
Christophe Gateau/dpaDer Bundesdurchschnitt bei der Sieben-Tage-Inzidenz beläuft sich am Freitag, 24. September 2021, auf 62,5 (in der Vorwoche 74,7). Darüber liegt in Sachsen-Anhalt nur der Landkreis Börde, für den mit 66,8 der landesweit höchste Wert vermeldet wird. So zeigt es das Online-Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI). Am Vortag belief sich die Inzidenz im Landkreis Börde auf 61,6.
Inzidenz im Jerichower Land gestiegen - weiter niedrigster Wert in Sachsen-Anhalt
Den niedrigsten Wert vermeldete wieder der Landkreis Jerichower Land. Dort ist aber die Inzidenz binnen 24 Stunden von 11,2 auf 13,4 gestiegen. Auch im anderen havelländischen Nachbarlandkreis Stendal stieg der Wert - von 16,3 auf 19,0. In Intensivbetten zu versorgende Covid-19-Patienten gibt es in Stendal weiterhin nicht - auch nicht im Landkreis Börde.
Jetzt 1,3 Prozent der Intensivbetten im Bundesland durch Covid-Patienten belegt
Wie in den meisten Land- und Stadtkreisen Sachsen-Anhalts beläuft sich die Belegungsrate im Landkreis Stendal weiter auf Null. Im Jerichower Land ist der Wert von 4,0 Prozent binnen 24 Stunden unverändert geblieben. Der Durchschnittswert für das Bundesland stieg derweil von 0,9 auf 1,3 Prozent (Stand: 6.19 Uhr).
Ferner werden Covid-Patienten in der Landeshauptstadt Magdeburg (1,69 Prozent) sowie in den Landkreisen Harz (1,92 Prozent), Anhalt-Bitterfeld (8,57 Prozent) und Saalekreis (4,55 Prozent) in Intensivbetten versorgt.
Zahlen liefert das DIVI-Intensivbettenregister. Der bundesweit höchste Landeswert von 9,3 wurde für Hamburg vermeldet.
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