Corona-Krise
: Rathenows City lebt wieder auf

Ein kleiner Schritt in Richtung Normalität auch in Rathenow: Ab 22. April kommt der Einzelhandel teilweise wieder auf Touren - unter Beachtung von Hygienestandards.
Von
René Wernitz
Rathenow
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Blick zum Märkischen Platz und dem City-Center.

Peter Wittstock

Autohäuser, Fahrradläden und Buchgeschäfte können unabhängig von der Größe wieder Kundschaft bei sich begrüßen. Durch die Lockerungen der Corona-Beschränkungen lebt insbesondere auch Rathenows Mitte auf, da Geschäfte bis 800 Quadratmeter Verkaufsfläche wieder öffnen dürfen. Das Nachsehen hat hier praktisch niemand.  Denn mehr als 800 Quadratmeter große Textil- oder Elektronikfachgeschäfte  gibt es ohnehin nicht im Citybereich. Als der größte Non-Food-Laden gilt dort das zweietagige Modehaus Sandbrink.

Laut Inhaberin Petra Sandbrink verfügt das Objekt über etwa 400 Quadratmeter. Was die Ladengrößen rund um den Märkischen Platz betrifft, kennt sie sich aus. Denn die Einzelhändlerin hat die Verkaufsinfrastruktur stets im Blick. In der Freizeit agiert Sandbrink im Präsidium des Handelsverbands Berlin-Brandenburg (HBB). Was eine Fläche von 800 Quadratmetern betrifft, solle man sich einen der auch in Rathenow durchaus zahlreich vertretenen Discounter-Märkte vorstellen. Aldi, Netto  und Co. verfügen in der Regel über Verkaufsflächen in der Größenordnung.

Auch Petra Sandbrink fiebert der Wiedereröffnung nach fünfwöchiger Corona-Zwangspause entgegen. Mit der Überwachung des Zutritts und der Abstandsregeln hat die Textilhändlerin wohl die geringsten Probleme. Wie sie auf BRAWO-Anfrage sagt, wären erfahrungsgemäß selten mehr als zwei, drei Kunden gleichzeitig im Geschäft.  Sie würden am Eingang freundlich auf bereit gestellte Desinfektionsmittel aufmerksam gemacht. Diese Unternehmerin kündigt an, dass sie und die Angestellten Mund-Nasen-Masken tragen werden. Eine Maskenpflicht gibt es derweil weiter nicht im Land Brandenburg.

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